Klatsch und Tratsch am Arbeitsplatz – Wie Sie sich schützen

Am Arbeitsplatz geht eine Krankheit um, die wenig Aufmerksamkeit bekommt, aber dennoch verheerend ist. Diese „Krankheit“ ist der Klatsch und Tratsch, das Verbreiten zerstörerischer, abwertender und häufig falscher Informationen über andere Menschen. Sie zerstört Beziehungen und kann das Arbeitsumfeld vergiften.

Klatsch und Tratsch war das Hobby einer Mitarbeiterin von mir. Häufig erwähnte sie negative Dinge, die andere Menschen angeblich über mich gesagt hatten. So wurden einige meiner Beziehungen durch sie beschädigt. Nachdem ihr gekündigt worden war, erfuhr ich, dass viele ihrer Kommentare Lügen waren, durch die sie besser dastehen wollte.

In Epheser 4,29 ermahnt der Apostel Paulus: „Redet nicht schlecht voneinander, sondern habt ein gutes Wort für jeden, der es braucht. Was ihr sagt, soll hilfreich und ermutigend sein, eine Wohltat für alle.“ Hier sind vier biblische Einsichten, die uns helfen, uns vor Klatsch und Tratsch zu schützen:

Erstens: Nicht schlecht voneinander reden. Ein Freund von mir wollte einmal wissen, wie ein Radiointerview gelaufen war, das ich gegeben hatte. Ich fing an, den Stil des Moderators zu kritisieren. Doch Gottes Geist überzeugte mich davon, dass meine Kommentare schlecht und potentiell verletzend waren, die Glaubwürdigkeit des Moderators unterminierten. Deshalb beschloss ich, in Zukunft lieber nichts zu sagen.

Schutz vor Klatsch und Tratsch beginnt damit, selber nicht schlecht zu reden. Wie es in Sprüche 21,23 heißt: „Überlege deine Worte, und dir bleibt viel Ärger erspart!“.

Zweitens: Ein gutes Wort für jeden statt negativer Kommentare, die herunterziehen. Die stärkste Erinnerung an meinen ersten Chef ist, wie er mich aufbaute und bestärkte, so dass ich sogar das voller Begeisterung erledigte, wozu ich eigentlich gar keine Lust hatte.
Römer 15,2 lehrt uns: „Jeder von uns soll das Wohl des anderen im Blick haben und so leben, dass er ihn zum Guten ermutigt und im Glauben stärkt.“ Wenn Sie sich vor Klatsch und Tratsch schützen wollen, sollten Sie sich darin üben, andere aufzubauen und nicht herunterzuziehen.

Drittens: Die Worte, die gebraucht werden. Vor Jahren war ich als Elternbeirat tätig. Eines Tages rief mich ein besorgtes Elternteil aufgrund von Gerüchten über die Schulleitung an. Es stellte sich heraus, dass diese Gerüchte auf eine klatschsüchtige Mutter zurückgingen, die zur Übertreibung neigte.

In Jakobus 3,8 finden wir die weise Beobachtung: „Aber seine Zunge kann kein Mensch zähmen. Ungebändigt verbreitet sie ihr tödliches Gift.“ Wenn Sie sich vor Klatsch und Tratsch schützen wollen, sollten Sie nur das sagen, was im Moment nötig ist.

Schließlich: Eine Wohltat. Meine Frau Kathy wurde von einer Kassiererin im Supermarkt beleidigt. Als sie das ansprechen wollte, stieß sie auf Gleichgültigkeit, so dass sie wiederum die Kassiererin unter Druck setzte. Doch zu Hause sagte Kathy dann: „Ich muss in den Supermarkt zurück und mich bei der Kassiererin entschuldigen. Das tat sie und brachte so Gnade in eine angespannte Situation.

In Kolosser 4,6 heißt es: „Redet mit jedem Menschen freundlich; alles, was ihr sagt, soll gut und hilfreich sein.“ Wenn wir das aussprechen, was gut und hilfreich ist, vermeiden wir verletzte Gefühle und schützen uns vor Klatsch und Tratsch.

Copyright 2022, Unconventional Business Network.
Aus „UBN Integrity Moments“, eine Kommentarreihe über Ehrlichkeit am Arbeitsplatz aus christlicher Sicht

Übersetzung: Susanne Nebeling-Ludwar, Tübingen:
Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.

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Wenn Sie sich vor Klatsch und Tratsch schützen wollen, sollten Sie sich darin üben, andere aufzubauen und nicht herunterzuziehen. (Rick Boxx)

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