Finanzlektion vom Hasen und der Schildkröte (Jim Mathis)

Die meisten von uns kennen Aesops Fabel „Der Hase und die Schildkröte“. Die bescheidene Schildkröte fordert den arroganten Hasen zu einem Rennen auf. Der schnelle Hase geht in Führung und beschließt dann, ein Nickerchen zu halten. Als er aufwacht, hat die Schildkröte gewonnen. Die Moral soll lauten, dass die Langsamen und Beständigen das Rennen gewinnen, doch Kinder sagen oft, dass der Hase der Schnellere sei, aber nicht hätte einschlafen sollen. Niemand will sich wirklich mit der langsamen und hartnäckigen Schildkröte identifizieren.  

Ich vergleiche finanzielle Sicherheit gerne mit einem langen, manchmal langweiligen, Marathon. Finanzielle Sicherheit bedeutet für mich, dass ich nachts nicht wach liege und mich frage, wie ich meine Rechnungen bezahlen soll. Es geht dabei nicht darum, reich zu werden, sondern darum, dass meine Pläne nicht an den Finanzen scheitern müssen.   

Unter meinen Freunden sind einige Millionäre. Sie haben weder im Lotto gewonnen, noch eine überragende Leistung erbracht. Sie haben lediglich weniger ausgegeben, als sie eingenommen haben, haben ihre Rechnungen bezahlt und den Rest langfristig angelegt. In Sprüche 28, 19-20 heißt es: „Wer seine Felder bestellt, hat genug zu essen; wer bloß Luftschlösser baut, auf den wartet die Armut! Ein zuverlässiger Mensch wird reich beschenkt; doch wer sich um jeden Preis bereichern will, bleibt nicht ungestraft. 

Warren Buffet ist einer der wohlhabendsten Menschen der Welt. Er gibt jedem gerne Rat, der fragt. Ein Reporter fragte ihn einmal, warum so wenige Menschen seinen Rat annehmen wollen. Seine Antwort kam schnell: „Niemand will über einen langen Zeitraum reich werden.“ Der „Buffet-Weg“ ist nicht schwierig, aber langweilig.  

Das alttestamentliche Buch der Sprüche bietet exzellenten Rat zum richtigen Umgang mit Geld und Finanzen. Hier einige weitere Beispiele:

Eile ist ein sehr unzuverlässiger Ansatz. Wie beim Hasen in der Fabel mag es leicht erscheinen, schnell an Geld zu kommen. Doch genauso schnell kann man es wieder verlieren. Ein zuverlässiger Mensch wird reich beschenkt; doch wer sich um jeden Preis bereichern will, bleibt nicht ungestraft.“  (Sprüche 28,20).     

Versklaven Sie sich nicht durch Schulden. Kredite aufzunehmen, um für sich persönlich oder das Unternehmen etwas anzuschaffen, ist verführerisch. Es scheint sogar eine Abkürzung zur Erreichung unserer Ziele zu sein. Doch Schulden müssen zurückgezahlt werden und schränken unsere finanzielle Freiheit ein. Sprüche 22,7 drückt es so aus: „Der Reiche hat den Armen in seiner Hand; denn wer sich Geld leiht, ist abhängig von seinem Gläubiger.“ 

Bürgen Sie nicht für andere. Es kann gefährlich sein, für jemanden zu bürgen, selbst wenn es sich um ein Familienmitglied oder einen engen Freund handelt. Es ist weiser, dem anderen Geld zu geben, als für seine Schulden haftbar gemacht zu werden. „Verpflichte dich nie durch einen Handschlag, für die Schulden eines anderen zu bürgen! Denn wenn du dann nicht bezahlen kannst, nimmt man dir sogar dein Bett weg!“ (Sprüche 22,26-27). 

Nicht zu sparen kann teuer werden. Fast genauso gefährlich ist es, alles auszugeben, was man hat, ohne etwas zur Seite zu legen. Was ist, wenn Sie in eine Notsituation geraten? „Ein weiser Mensch kommt zu großem Reichtum, ein Dummkopf aber verschleudert sein Geld.“ (Sprüche 21,20).    

 ©2021, alle Rechte vorbehalten. Jim Langley ist seit über 30 Jahren in der Versicherungsbranche tätig und engagiert sich seit langem bei CBMC. Auch durch sein Schreiben ermutigt er gerne andere Menschen zu

einer persönlichen Beziehung zu Gott.

Übersetzung: Susanne Nebeling-Ludwar, Tübingen:
Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.

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Finanzielle Sicherheit bedeutet für mich, dass ich nachts nicht wach liege und mich frage, wie ich meine Rechnungen bezahlen soll. (Jim Mathis)

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