Planung für bessere Zeiten (Robert J. Tamasy)

Kaum zu glauben, dass ein weiteres Kalenderjahr sich seinem Ende zuneigt – für viele von uns war es wohl das schlimmste unseres bisherigen Lebens.

Wäre 2020 als Produkt zum Verkauf gestanden, wäre es wahrscheinlich inzwischen zurückgerufen worden. Auch über die Krankheits- und Todesfälle hinaus hat die weltweite Pandemie jeden Bereich des Lebens stark getroffen. Für die Volkswirtschaften auf der ganzen Welt sind die Auswirkungen verheerend.

Geschäfte wurden geschlossen, manche für immer. Schulen wurden geschlossen; teilweise wird immer noch online unterrichtet. Viele Arbeitsplätze sind verloren gegangen. Und unser Freiheitsgefühl, die Möglichkeit, ohne Maske jederzeit überallhin gehen zu können, ist stark eingeschränkt worden. In einigen Ländern gab es außerdem noch schwere Unwetter und großflächige Brände. Darüber hinaus sorgen wir uns hinsichtlich der Entwicklung eines wirksamen Impfstoffes gegen COVID-19.

Wer hätte am 1. Januar 2020 geahnt, was das Jahr bringen würde? Wenn uns dieses Jahr irgendetwas gelehrt hat, dann mit dem Unerwarteten zu rechnen. Wie können wir so im Hinblick auf das kommende Jahr planen und uns Ziele setzen? Die Bibel hat weisen Rat für uns:

Worauf vertrauen wir?
Häufig auf uns selbst, die Regierung oder die Wirtschaft. Doch dieses Jahr hat uns gezeigt, dass wir uns auf nichts davon voll und ganz verlassen können. „Verlass dich nicht auf deinen eigenen Verstand, sondern vertraue voll und ganz dem Herrn! Denke bei jedem Schritt an ihn; er zeigt dir den richtigen Weg und krönt dein Handeln mit Erfolg.“ (Sprüche 3,5-6).

Stimmt unsere Motivation?
Eine gute Frage, wenn wir uns für ein neues Jahr oder ein neues Unternehmen Ziele setzen, ist: „Warum mache ich das?“ Wenn es unser Wunsch ist, Gott mit unserem Leben und unserer Arbeit zu dienen und zu ehren, können wir darauf vertrauen, dass Er uns in unseren Bemühungen führen wird. „Vertraue dem Herrn deine Pläne an, er wird dir Gelingen schenken.“
(Sprüche 16,3).

Sind unsere Pläne und Erwartungen realistisch?
Manchmal denken wir, wir wüssten genau was wann zu tun ist, doch dann kommt etwas Unerwartetes, wie eine Pandemie, und unsere Ideen und Vorbereitungen sind Makulatur. Im Rückblick stellen wir oft fest, dass, wenn etwas Erhofftes nicht eingetreten ist, stattdessen etwas viel Besseres geschehen ist. Deshalb ist es das Beste, auf Gott
zu vertrauen, und nicht auf unsere beschränkte Sichtweise. „Der Herr lenkt die Schritte des Menschen; wie kann der Mensch wissen, wohin sein Weg ihn führt?“ (Sprüche 20,24).

Steht Gott bei unseren Planungen und Zielsetzungen an erster Stelle?
Manchmal hilft es, sich auf das zu fokussieren, was wir erreichen wollen, doch oft reichen unsere eigenen Bemühungen auch nicht aus. Wenn wir unser Tun Gott anbefehlen, wird Er uns nicht nur helfen, unsere Ziele zu erreichen, sondern auch, unsere Wünsche und Träume klarer zu definieren. „Verlass dich auf den Herrn und tue Gutes! Wohne hier in diesem Land, sei zuverlässig und treu! Freue dich über den Herrn, und er wird dir geben, was du dir von Herzen wünschst. Befiehl dem Herrn dein Leben an und vertraue auf ihn, er wird es richtig machen. Dass du ihm treu bist, wird dann unübersehbar sein wie das Licht; dass du recht hast, wird allen aufleuchten wie der helle Tag.“ (Psalm 37,3-6).

© 2020. Robert J. Tamasy ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher. Er bloggt alle 14 Tage unter
www.bobtamasy.blogspot.com. Übersetzung: Susanne nebeling-Ludwar, tübingen:

Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.

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„Verlass dich auf den Herrn und tue Gutes. Sei zuverlässig und treu. Vertraue Gott, er wird es wohl machen!“