Die wahre Bedeutung der Weihnacht (Robert J. Tamasy)

Sehr viel ist im Laufe der Jahrhunderte über Weihnachten gesagt und geschrieben worden. Immer noch wird über „die wahre Bedeutung
der Weihnacht“ diskutiert, doch für diejenigen, die der Bibel Glauben schenken, kann es nur eine Bedeutung geben: Ein kleines Baby namens Jesus wurde in der unbedeutenden Stadt Bethlehem unter bescheidenen Umständen geboren, wuchs aber zur einflussreichsten Person der Weltgeschichte heran. Das Kalenderjahr basiert in vielen Teilen der Welt auf dem geschätzten Geburtstermin Christi.

Weihnachten wird zwar meistens am 25. Dezember gefeiert, das genaue Geburtsdatum Christi ist aber unbekannt. Manches wissen wir dennoch: Es gab keine Weihnachtsbäume, keinen Weihnachtsmann, und die einzigen Geschenke waren Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Das Weihnachtsgeschäft ist für das Geschäftsjahr vieler Händler ausschlaggebend. Das ist ein Grund dafür, dass die „Weihnachtszeit“ im Handel jedes Jahr früher zu beginnen scheint.

In der Geschäfts- und Arbeitswelt ist Weihnachten oft die Zeit, zu der das vergangene Jahr bewertet wird und neue Ziele für das kommende gesetzt werden. Auch Weihnachtsfeiern sind eine beliebte Tradition, auch wenn diese aufgrund der Pandemie dieses Jahr wohl ganz anders als gewohnt ausfallen müssen.

In der Bibel finden wir eindeutige Erklärungen hinsichtlich der Bedeutung der Weihnacht. Das Matthäus-Evangelium gibt einen sehr kurzen Bericht über Christi Geburt, während das Lukas-Evangelium die meisten Details liefert. Doch die eingängigste Beschreibung der Bedeutung von Jesu Geburt finden wir zu Beginn des Johannes-Evangeliums:

Das Wort Gottes, der fleischgewordene Gott.
Jesus war nicht nur ein guter Mensch, Prophet oder charismatischer Religionsführer, sondern der fleischgewordene Gott, der bei der Schöpfung der Welt zugegen war. „Am Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott selbst. Von Anfang an war es bei Gott. Alles wurde durch das Wort geschaffen; nichts ist ohne das Wort entstanden.“ (Johannes 1,1-3).

Das Licht für eine finstere Welt.
Wir leben in einer zunehmend finster scheinenden Welt. Jesus kam, um Licht in die Finsternis zu bringen und sie für immer zu vertreiben. „In ihm war das Leben, und dieses Leben war das Licht für alle Menschen. Es leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht auslöschen können.“ (Johannes 1,4-5).

Die Quelle neuen Lebens.
Viele von uns würden ihre Unzulänglichkeiten, Schwächen und Sünden gerne ein für alle Mal loswerden. Wenn wir durch Jesus neues Leben empfangen, können wir diese Veränderungen erfahren – nicht durch eigene Mühen, sondern durch Ihn. „Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden. Das wurden sie nicht, weil sie zu einem auserwählten Volk gehörten, auch nicht durch menschliche Zeugung und Geburt. Dieses neue Leben gab ihnen allein Gott.“ (Johannes 1,12-13).

Das ultimative Vorbild.
Jesus ist der Retter für die Menschen, ein großartiger Lehrer und Vorbild, wie wir leben und mit anderen umgehen sollen. „Das Wort wurde Mensch und lebte unter uns. Wir selbst haben seine göttliche Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit, wie sie Gott nur seinem einzigen Sohn gibt. In ihm sind Gottes Gnade und Wahrheit zu uns gekommen.“ (Johannes 1,14).

© 2020. Robert J. Tamasy ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher. Er bloggt alle 14 Tage unter
www.bobtamasy.blogspot.com. Übersetzung: Susanne nebeling-Ludwar, tübingen:

Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.

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„Weihnachten steht für das fleischgewordene Wort Gottes, das Licht für die Welt, die Quelle des Lebens, das ultimative Vorbild – Jesus.“