

Zeit. Haben Sie genug davon? Wenn Sie wie alle anderen sind, werden sie „Nein!“ sagen. Sie hätten aber Unrecht. Wir alle haben genug Zeit. Tatsächlich haben wir alle die gleiche tägliche Zeitmenge: 24 Stunden. Keiner hat mehr, keiner weniger.
Das Problem bei den meisten von uns ist, dass wir süchtig danach geworden sind, unsere Zeit mit Dingen zu füllen, die nicht wichtig sind. Wir nutzen sie, um zu arbeiten. Wir verbringen Zeit in gesellschaftlichen Medien wie Facebook oder Twitter. Wir bringen und holen unsere Kinder von vielfältigen außerschulischen Tätigkeiten. Wir verbringen Zeit vor dem Fernseher. Wir befinden uns ständig in Bewegung und verbrauchen dabei kostbare Minuten und Stunden.
Wer erlauben uns wenig Spielraum im Leben, so dass wir hektisch herumrennen, um alles in den Tagesplan hineinzuzwängen. Trauriger weise haben viele von uns am Ende des Tages das wirklich Wichtige versäumt: Beziehungen.
Drei Fragen zum Nachdenken:
1. Wie verbringen Sie Ihre Zeit?
2. Wie geht es Ihnen damit?
3. Werden Sie damit zufrieden sein, wenn Sie sich auf dem Totenbett befinden?
Ich habe kürzlich eine Diskussion zu diesem Thema angehört, und das brachte mich dazu, über mein Leben nachzudenken und wie beschäftigt ich immer zu sein scheine. Ich glaube nicht, dass Gott möchte, dass ich dauernd so beschäftigt bin. Ich glaube ganz sicher, dass er mir Ruhepausen unterwegs wünscht und Zeit, um die Reise zu genießen, aber das erscheint manchmal so schwer.
Aber ich habe mir fest vorgenommen, aus diesem Hamsterrad auszubrechen, indem ich mir oft die Frage nach dem stelle, was wirklich wichtig ist. Ich tendiere dazu, Dinge zu tun, einfach weil ich sie schon immer so gemacht habe. Ich bin Aufgaben orientiert, was in manchen Lebensbereichen sehr hilfreich ist. Aber es hat auch einigen meiner Beziehungen geschadet, weil ich gearbeitet habe auf Kosten der Menschen, die ich wirklich gerne mag.
Als Folge habe ich begonnen, alles zu bewerten, was ich gerade tue und frage mich, wie wichtig das jetzt wirklich ist. Würden Sie das gleiche machen?
Für viele von uns kann so eine Selbstreflexion verunsichernd, sogar beängstigend sein. Aber unter dem Strich kommt heraus: Wenn wir die Dinge so weiter machen wie bisher, werden wir auch die gleichen Ergebnisse erzielen. Und dazu gehört auch unser Zeitkonsum.
Unsere Tage sind alle gezählt. So wenig wie wir nur eine Minute zu den 24 Stunden des Tages hinzufügen können, gelingt es, das Leben um einen Tag zu verlängern. Zeit ist das wertvollste Gut, das wir haben. Würden Sie mit mir versuchen, das meiste aus der Zeit zu machen, die noch bleibt – indem Sie versuchen, bedeutsame Momente zu schaffen anstatt die Minuten zu maximieren? Wenn wir uns darauf beschränken, die Zeit auszukaufen, werden Mikrowellen-Beziehungen entstehen. Glauben Sie mir, das funktioniert nicht, besonders nicht langfristig. Wir können effizient sein mit den Dingen, die wir tun, aber wir müssen lernen ineffizient in unseren Beziehungen zu sein. Da werden Momente geschaffen, und sie passen nicht immer in den Tagesplan.
Im Alten Testament finden wir folgende Weisheit: „Mach uns bewusst, wie kurz unser Leben ist, damit wir endlich zur Besinnung kommen!“ (Psalm 90, 12).
Übersetzung: Vera Flohr, Poppenhausen, E-Mail Adresse: vera.g.flohr(at)gmx.de und www.veraflohr.de Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.
CBMC INTERNATIONAL:
Jim Firnstahl, President. Tel.: +1 402 431 0002 - Fax: +1 402 431 1749 Address: 1065 N. 115th Street, Suite 210, Omaha, Nebraska 68154, USA E-Mail: nbrownell(at)cbmcint.org - Internet: www.cbmcint.org
USA
© 2012 von Jim Lange. Jim ist Chapter-Präsident bei Truth@Work (www.christianroundtablegroups.com), ein geistlicher Dienst für Menschen am Arbeitsplatz. Er schreibt regelmäßig ein Online-Blog, www.5feet20.com und hat das Buch Bleedership: Biblical First-Aid for Leaders. Er wohnt mit seiner Familie nahe Toledo, Ohio, U.S.A.