

Ein Thema, welches in meinem Collegekurs Kommunikation oft diskutiert wird, ist die Tatsache, dass nur 7% aller Kommunikation verbal abläuft. Die restlichen 93% sind nonverbal, und dazu gehören Augenkontakt, Gesichtsausdruck, Körpersprache, Handbewegungen und Stimme.
Selbst wie wir die Möbel in unserem Büro arrangieren, spricht Bände über uns. Wie es sprichwörtlich heißt: „Taten sprechen lauter als Worte.“
Max DePree, renommierter Autor und angesehener Geschäftsmann kommentierte diese Wahrheit folgendermaßen: „Ob führende Persönlichkeiten ihre eigene Lebensanschauung zum Ausdruck bringen oder nicht, ihr Verhalten drückt sicherlich ihre Glaubens- und Wertevorstellungen aus. So wie wir unserer Beziehungen aufbauen und gestalten, die Umgebung, die wir uns gestalten, die Produkte und Dienstleistungen, die unsere Betriebe hervorbringen, wie wir kommunizieren – alle diese Dinge offenbaren, wer wir sind.“
Jahrzehntelang war es gute Praxis, dass Firmen Mission und Vision zum Ausdruck brachten, um ihre Ziele, Erwartungen und Werte schriftlich festzuhalten. Zu oft aber werden diese Dokumente ausgedruckt, verteilt und bequemerweise in einer Schulbade abgelegt und vergessen. Zwei Firmen, die ich berate, haben nicht nur deutliche Missions-, Visions- und Wertestatements formuliert, sondern ihre Führungskräfte haben sie gut sichtbar an die Wand gehängt, um ihre Angestellten daran zu erinnern – und sich selbst.
Aber viel wichtiger als das sichtbare Aufhängen dieser Prinzipien ist die Tatsache, dass diese Führungsteams darauf bestehen, dass die Gedanken und Werte, zu denen sie sich bekennen, auch in die Praxis umgesetzt werden. Bei meinen Gesprächen mit Angestellten, ehemaligen Mitarbeitern und Kunden haben alle bestätigt, dass diese Firmen sich offensiv darum bemühen, ihre Überzeugungen umzusetzen.
Das beeindruckt mich, denn ein anderes Sprichwort lautet: „Worte kosten nichts.“ Es ist einfach zu sagen, dass man an etwas glaubt, viel schwerer jedoch Taten darauf folgen zu lassen – besonders wenn Kompromisse viel vorteilhafter erscheinen. IN der Bibel stehen viele Worte die herausstreichen, wie wichtig es ist, dass Wort und Tat gleich sind. Hier ein paar Beispiele:
Unsere Worte – gut oder schlecht – werden weitergesagt. Unter dem Druck und Zwang von Terminen und Fristen sind hastige und auch zornige Worte schnell gesprochen. Wir sollten es lernen, unsere Worte abzuwägen, diskret zu sein und begreifen, dass sie, von Führungskräften gesprochen, weitergegeben werden. „Und was du von mir gehört hast vor vielen Zeugen, das vertraue treuen Menschen an, die fähig sein werden, auch andere zu lehren.“ (2. Timotheus 2, 2 Schlachter 2000).
Wenn wir wirkungsvoll führen, werden unsere Mitarbeiter sowohl unsere Worte als auch unsere Taten nachahmen. Ob wir es mögen oder nicht, wir werden beobachtet. Wir stellen ein Beispiel auf, dem andere folgen sollen. Die Aufforderung: „Handele so wie ich es sage, nicht wie ich es tue!“ ist vollkommen ungültig für Führungskräfte. „Richtet euch nach dem, was ich euch gelehrt habe, und lebt nach meinem Vorbild.“ (Philipper 4, 9).
Als Führungskraft muss man hohe Maßstäbe einhalten. In der Bibel werden die Anforderungen an Geistliche festgelegt, aber das gleiche kann auf Verantwortliche in der Geschäftswelt übertragen werden. „Wer eine Gemeinde leiten will… muss ein … vorbildliches Leben führen; das heißt, er soll…nüchtern und besonnen sein.“ (1. Timotheus 3, 1-2).
Wenn Sie Führungskraft sein wollen, dann sind Sie verpflichtet, so zu reden, wie Sie handeln.
, President.
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USA-Atlanta, Georgia
ist Vizepräsident bei Leaders Legacy Inc., eine gemeinnützige Organisation in Atlanta, Georgia, USA. Er hat Business at its Best: Timeless Wisdom from Proverbs for Today’s Workplace geschrieben und ist Co-Autor von The Heart of Mentoring: 10 Proven Principles for Developing People to Their Fullest Potential zusammen mit David A. Stoddard