

Viele von uns kennen den Ausspruch von Dave Thomas, dem Begründer der erfolgreichen Wendy’s Restaurantkette: „Es scheint, je härter ich arbeite, desto mehr Glück habe ich.“ Einer meiner Lieblingskolumnisten über Wirtschaftsthemen, Harvey Mackay, sieht das ein bisschen anders: „Glück? NEIN. Gute Geschäfte. Risiken eingehen, kreativ sein, sich über den Markt informieren und entsprechend handeln, das übertrumpft das Glück jeden Tag. Darauf kannst du wetten!“
Bedenken Sie folgendes: War es Glück, das sich Coca Cola von einem unbedeutenden Kopfschmerzmittel zu einem erfolgreichen Erfrischungsgetränk transformiert hat? War das Konzept der Levi Denimjeans mit Nieten statt Knöpfen einfach eine „glückliche“ Entscheidung als Reaktion auf die Minenarbeiter, die strapazierfähige Hosen brauchten?
Oder steckte Glück hinter den 260 t übrig gebliebenen Putenfleisch, mit welchem die Firma Swanson etwas anfangen musste? Die originelle Idee der „TV Dinner“ kam von einem Angestellten der Firma, der sich an die dreifach unterteilten Teller erinnerte, in denen die Mahlzeiten während seiner Armeezeit ausgeteilt wurden. Die Anwendung der „Militärversion“ auf übriggebliebenes Putenfleisch: Gefrorener Truthahn mit 2 Beilagen. Nicht lange danach wurde dies zu einem innovativen Konzept der Schnellküche, um die Bedürfnisse einer sich verändernden, geschäftigen Gesellschaft zu befriedigen.
Sowohl Dave Thomas als auch Harvey Mackay sind der Auffassung, dass „Glück“ im Geschäft – und in den meisten Unternehmungen – ein Nebenprodukt harter Arbeit, Kreativität, Wahrnehmungsvermögen und hartnäckiger Entschlossenheit, Gelegenheiten zu ergreifen, wenn sie sich anbieten.
Die Bibel ist voll von Beispielen, die diese Sicht unterstützen:
War es „glücklicher“ Zufall, dass sich ein Schafbock mit seinen Hörnern im Dickicht auf dem Berg Morija verfangen hatte, so dass er – statt Isaak - von Abraham als Opfer gebracht werden konnte? (Siehe 1. Mose 22, 13). War es “purer Zufall”, dass Josef erster Berater des Pharao wurde, so dass er seinem Volk in Hungersnot helfen konnte? (1. Mose 45, 8). War es „Glück“ – nur weil sie zur rechten Zeit am rechten Ort waren – dass das Wasser sich teilte und die Kinder Gottes sich trockenen Fußes in Sicherheit bringen konnten? (1. Mose 14, 19).
Ja, Instinkt, Zeitgefühl, Gegebenheiten am Markt und harte Arbeit gehören alle zur Erfolgsformel. Aber ich würde gerne auf einen weiteren Gesichtspunkt hinweisen: göttliche Führung oder „Vorsehung“, wie es die Pilger nannten, die die Reise aus England in die Neue Welt wagten.
Jemand hat geschrieben: „Wenn das ewige Ziel Gottes, des unübertrefflich Höchsten, einmal offenbar wird, dann umschließt es alle moralischen und physischen Begebenheiten.„ Das können wir nicht begreifen, aber Gottes Vorsehung ist so mit der menschlichen Freiheit verbunden, dass es kein Fatalismus ist. Das hat mit seiner Gerechtigkeit, Macht und Güte zu tun.
Bedenken Sie die folgende Passage aus der Bibel: „Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach seinem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat.“ (Römer 8, 28).
Übersetzung: Vera Flohr, Poppenhausen, E-Mail Adresse: vera.g.flohr(at)gmx.de und www.veraflohr.de Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.
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aus „The Challenge“ Aus „Take Three on Monday Morning“ veröffentlicht, welches von Robert D. und Robert L. Foster geschrieben und veröffentlicht wird. Der Text darf mit den korrekten Angaben gerne weitergegeben werden. Fragen und Kommentare bitte an 29555 Goose Creek Rd., Sedelia, CO 80135 richten oder per E-mail an lostranch@aol.com