

Vor Jahren, als der noch eine Neuheit war, gab es einen Spruch, der beim Computerprogrammieren oft ausgesprochen wurde: „Müll rein, Müll raus!“ D.h. wenn falsche oder ungenaue Daten eingegeben werden, so produziert der Computer anschließend entsprechend falsche oder ungeeignete Information. Schechter Input – schlechter Output.
Heutzutage hören wir solche Sprüche lange nicht mehr so oft wie früher, aber das Prinzip stimmt immer noch – nicht nur für Rechner, auch für Menschen. In vielerlei Hinsicht funktioniert das menschliche Gehirn ähnlich wie ein Computer und was es produziert, ist oft eine direkte Spiegelung dessen, was hineingebracht wurde. Wie ein voller Eimer, der angestoßen wird, so ergießt sich aus dem Gehirn auch das, was drin ist.
Wir leben in einer Welt, in der unsere Köpfe mit einer scheinbar nicht enden wollenden Masse an schlechtem „Input“ gefüllt werden. Allein die täglichen Nachrichten reichen, um unsere Gedanken stark negativ zu prägen: Beängstigende Berichte aus der Wirtschaft, Terroranschläge, Kriege und andere Konflikte in der Welt, Gesundheitsgefahren, politische Kämpfe. Dann gibt es die Radio- und Fernsehtalkshows und –kommentare. Zynismus und negative Einstellungen dominieren die meisten Sendungen. Es scheint, als sei jeder böse auf jeden.
Filme und Fernsehsendungen überfallen uns mit einer Vielfalt an Gewalt und Bosheit, und obwohl wir wissen, dass das alles Fiktion ist, prägt sich das doch in unsere Gedanken. Unsere PCs können eine Quelle schädlichen Inputs sein mit einer endlosen Menge an Internetseiten, die mit bestenfalls frivolen schlimmstenfalls destruktiven Inhalten um unsere Aufmerksamkeit wetteifern.
Selbst der Arbeitsplatz kann eine Brutstätte negativer Gedanken werden, und das Positive wird ausgeschlossen durch Gerüchte, Klatsch, Eifersucht, ungesunder Konkurrenz, Kollegen, die eine Gabe dafür haben, Streit und Entmutigung selbst in die positivsten Situationen zu bringen. Was können wir angesichts so vieler schädlicher Einflüsse tun, um unseren zerebralen Computer vor Müll zu schützen? Die Bibel bietet einige Vorschläge:
Unsere Gedanken schützen. Die Gedanken und Ideen, mit denen wir unser Gehirn füttern, gestalten unsere Überzeugungen und Werte, - und letztlich unser Weltbild. Aus diesem Grund müssen wir unseren Kopf davor schützen, Information zu bedenken und anzunehmen, die uns nicht dient. „Achte auf deine Gedanken und Gefühle, denn sie beeinflussen dein ganzes Leben!“ (Sprüche 4, 23). „Denn wie er in seiner Seele berechnend denkt, so ist er.“ (Sprüche 23, 7 Schlachter 2000).
Unser Gehirn mit positiven, produktiven Gedanken füllen. Wir können bewusst den Inhalt unserer Gedanken filtern und uns auf Informationsquellen konzentrieren, die zuträglich und erhebend sind und Dinge vermeiden, die uns oder andere herabsetzen. „Konzentriert euch auf das, was wahr und anständig und gerecht ist. Denkt über das nach, was rein und liebenswert und bewunderungswürdig ist, über Dinge, die Auszeichnung und Lob verdienen.“ (Philipper 4, 8 Neues Leben).
Unserer Gedanken trainieren, hilfreiche Information herauslassen. Uns muss klar sein, dass die Dinge, die wir sagen und schreiben, Einfluss auf andere Menschen haben, genauso wie ihre Äußerungen uns berühren. „Lasst ja kein giftiges Wort über eure Lippen kommen! Seht lieber zu, dass ihr für die anderen, wo es nötig ist, ein gutes Wort habt, das weiterhilft und denen wohl tut, die es hören.“ (Epheser 4, 29 Die Gute Nachricht).
Wir leben vielleicht in einer negativen Umwelt, aber sie muss uns nicht bestimmen. Wie es in einem Sprichwort heißt: Wir können nicht vermeiden, dass Vögel um unsere Köpfe herumfliegen, aber wir können sie daran hindern, Nester in unserem Haar zu bauen.
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ist Vizepräsident bei Leaders Legacy Inc., eine gemeinnützige Organisation in Atlanta, Georgia, USA. Er hat Business at its Best: Timeless Wisdom from Proverbs for Today’s Workplace geschrieben und ist Co-Autor von The Heart of Mentoring: 10 Proven Principles for Developing People to Their Fullest Potential zusammen mit David A. Stoddard
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