

Während eines Essens anlässlich unseres 20jährigen Hochzeitstages stellte mir meine Braut eine interessante Frage: „Wenn du ein Auto wählen solltest, welches unsere Ehe am besten darstellt, welches würdest du nennen?“ Ich erinnerte mich vage daran, dass ich diese Frage Jahre vorher von einem ehemaligen Pfarrer gehört hatte, ihr aber nicht weiter nachgegangen war.
Ich überlegte ein wenig und antwortete: „Ein Rennauto, weißt Du, wie in der Formel Eins oder NASCAR.“
„Ein Rennauto?“ fragte sie, „warum das denn?“
„Naja, weil wir die meiste Zeit uns ziemlich schnell und geschmeidig bewegen“, erklärte ich. „Aber immer mal wieder haut uns etwas oder jemand aus der Bahn, so dass wir zeitweise die Kontrolle verlieren und manchmal sogar reparaturbedürftig sind und in die Box müssen. Aber dann sind wir wieder auf der Rennstrecke.“
Ähnlich schnell bewegen wir uns in der Arbeit, werden ab und zu hart getroffen, und verlieren den Kurs. Wenn es uns erwischt, geht es um die geeignete Reaktion. Eine Möglichkeit ist, sich unkontrolliert weiter zu bewegen oder noch schlimmer, das Rennen ganz zu verlassen. Oder wir können an das Ziel denken – die Zielgerade und karierte Fahne so schnell wie möglich zu erreichen – und stellen uns so schnell wie möglich neu auf den Kampf ein.
In Hebräer 12, 1 – 3 im Neuen Testament finden wir guten Rat, wenn wir hart getroffen sind: „Wie Zuschauer im Stadion die Wettkämpfer anfeuern, so sind diese Zeugen des Glaubens Vorbilder für unseren Kampf. Darum wollen wir alles ablegen, was uns in diesem Kampf behindert, vor allem die Sünde, die uns immer wieder fesseln will. Mit zäher Ausdauer wollen wir auch noch das letzte Stück bis zum Ziel durchhalten. Dabei wollen wir nicht nach links oder rechts schauen, sondern allein auf Jesus. Er hat uns gezeigt, wie man diesen Lauf beginnt und als Sieger ans Ziel gelangt. Weil große Freude auf ihn wartete, erduldete Jesus den schmachvollen Tod am Kreuz. Jetzt hat er als Sieger den Platz an der rechten Seite Gottes eingenommen. Vergeßt nicht, wieviel Haß und Anfeindung er von gottlosen Menschen ertragen mußte, damit auch ihr in Zeiten der Verfolgung nicht den Mut verliert und aufgebt.“
Während er auf der Erde war, hat Jesus trotz großer Widrigkeiten nie den Blick auf seinen Auftrag verloren. Ähnlich sollten wir uns auch auf unsere Mission konzentrieren. Wenn die Lebensumstände uns von unserem Kurs wegkatapultieren, müssen wir Korrektive suchen und danach streben, wie der Autor des Hebräerbriefes empfiehlt, “mit zäher Ausdauer auch noch das letzte Stück bis zum Ziel“ durchzuhalten.
Wenn Sie in letzter Zeit Rückschläge oder Überraschungsangriffe erfahren haben, hier ein paar einfache Schritte:
Zweitens:
Denken Sie an das endgültige Ziel.
Drittens:
Konzentrieren Sie sich wieder auf das wichtige.
Letztens:
Steigen Sie wieder ein ins Rennen und halten
Sie mit zäher Ausdauer durch.
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