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Montags Manna
Ein Dienst für die internationale Geschäftswelt
Diese Woche für Sie von der IVCG ausgewählt:

EIN MITTEL GEGEN PERMANENTEN KONFLIKT (21. KW)

 

Haben Sie schon jemals bei einem dieser Schönheitswettbewerbe zugeschaut, bei dem jede Teilnehmerin gefragt wird: „Wenn Sie zu Miss XY gewählt werden, welches Ziel werden Sie während Ihrer Regentschaft verfolgen?“ Unweigerlich wird eine der Kandidatinnen ohne mit der Wimper zu zucken antworten: „Ich würde gerne zum Weltfrieden beitragen!“ Ein ehrenwertes Ziel, keine Frage, aber es klingt so naiv und lachhaft simpel.

Der Mensch und der Konflikt haben seit Beginn der Zeit mit einander existiert. Können Sie sich ein Zeitalter der Geschichte denken, in dem es nicht folgenschwere Kämpfe und Kriege, geschweige denn persönliche Querelen gegeben hat? Es erscheint einfacher, ohne Hilfe eines Flugzeugs oder einer Rakete zu fliegen, als je Weltfrieden zu erreichen.

Und wie wir alle wissen, bildet die Geschäftswelt keine Ausnahme. Tatsächliche erscheint es manchmal, als würde sie Konflikte noch eher fördern als irgendwo anders: Firmen in Todeskämpfen, um einander wichtige Kunden abspenstig zu machen. Arbeitgeber, die die Mitarbeiterproduktivität zu maximieren suchen und dabei minimalen Ausgleich und Zuwendung anbieten. Kollegen, die bei beliebiger Aufgabe aggressiv gegen einander arbeiten, um eine wichtige Beförderung zu erhalten. Konkurrierende Firmen, die Vorteile suchen, indem sie gegenseitig ihre Geheimnisse ausspionieren.

Wo finden wir also Frieden? Sicherlich nicht durch gute Absichten und Wunschdenken. Selbst die Bibel – in der Jesus seinen Jüngern „Frieden, der all unsere Vernunft übersteigt“ verspricht – präsentiert ganz ehrlich mehr als genug Konfliktgeschichten. Man hat festgestellt, dass nur viel Kapitel in der ganzen Bibel keinen Konflikt beinhalten: Die ersten zwei Kapitel Genesis (die Schöpfungsgeschichte) und die letzten zwei Kapitel der Offenbarung (in der ein neuer Himmel und eine neue Erde prophezeit werden).

Jedoch mitten im Chaos und Konflikt der biblischen Geschichte stellt Gott die Behauptung auf, dass wahrer Frieden tatsächlich möglich ist. Die Bibel verspricht, dass wir Frieden nicht nur mit Gott erfahren können, sondern auch mit einander. Dieses Thema werden wir in einem weiteren Montags Manna erläutern. Bedenken Sie jetzt einige der Dinge, die in der Bibel über Konflikt – und Frieden – stehen:

Die Konfliktquelle. Die Ursache allen Konfliktes, so die Bibel, liegt darin, dass wir Dinge nur auf eine Weise sehen können – auf unsere. Wir wollen, was wir wollen, wenn wir es wollen, egal, wie wir dahin kommen. „Wieso gibt es denn bei euch so viel Kämpfe und Streitigkeiten? Kommt nicht alles daher, dass ihr euren Leidenschaften und Trieben nicht widerstehen könnt? Ihr wollt alles haben und werdet nichts bekommen. Ihr seid voller Neid und tödlichem Hass; doch gewinnen werdet ihr dadurch nichts. Eure Streitigkeiten und Kämpfe nützen euch gar nichts. Solange ihr nicht Gott bittet, werdet ihr nichts empfangen.“ (Jakobus 4, 1-2).

Das Konfliktsymptom. Wenn ein Konflikt auftritt, beschuldigen wir meistens die andere Partei. Wir kritisieren andere und verteidigen uns selbst. „Urteilt nicht über andere, damit Gott euch nicht verurteilt. Denn so wie ihr jetzt andere verurteilt, werdet auch ihr verurteilt werden. Und mit dem Maßstab, den ihr an andere legt, wird man euch selber messen. Warum siehst du jeden kleinen Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht?...Du Heuchler! Entferne zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du klar sehen, um auch den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen.“ (Matthäus 7, 1-5).

Die Konfliktlösung. Wir versuchen oft, „den Frieden zu erhalten“, indem wir den Konflikt ignorieren oder irgendeine Einigung zu finden suchen. Dennoch bleiben feindselige Gefühle. Der bessere Weg wäre, nicht nur eine Einigung zu finden, um Ruhe zu haben, sondern um Versöhnung, Heilung und Wiederherstellung der Beziehung zu erreichen. „Wenn du eine Opfergabe zum Altar bringst und dir fällt plötzlich ein, dass dein Bruder dir etwas vorzuwerfen hat, dann lass dein Opfer am Altar zurück, geh zu deinem Bruder und versöhne dich mit ihm. Erst danach bring Gott dein Opfer dar.“ (Matthäus 5, 23-24).


Übersetzung:

Vera Flohr, Bonn, E-mail Adresse: Vera.G.Flohr@gmx.de Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.


CBMC INTERNATIONAL:
Bob Milligan, President. Tel.: +1 402 431 0002 - Fax: +1 402 431 1749
Address: 1065 N. 115th Street, Suite 210, Omaha, Nebraska 68154, USA.
E-mail: nbrownell@cbmcint.org - Internet: www.cbmcint.org

Der Autor

Robert J. Tamasy

USA-Atlanta, Georgia

ist Vizepräsident bei Leaders Legacy Inc., eine gemeinnützige Organisation in Atlanta, Georgia, USA. Er hat Business at its Best: Timeless Wisdom from Proverbs for Today’s Workplace geschrieben und ist Co-Autor von The Heart of Mentoring: 10 Proven Principles for Developing People to Their Fullest Potential zusammen mit David A. Stoddard

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