

Für die meisten Menschen bringt Weihnachten wichtige Traditionen mit sich: besonderes Essen, dekorativer Schmuck, Geschenksitten, festliche Feiern und Familientreffen. Diese Traditionen können von Land zu Land sehr unterschiedlich ausfallen.
Denken wir z.B. an eine wichtige Figur im Weihnachtsgeschehen, den Nikolaus. Er wird weltweit mit vielen unterschiedlichen Namen benannt, aber wie auch immer er heißt: für viele ist Weihnachten nicht wirklich Weihnachten ohne ihn.
Interessanterweise scheint die Hauptfigur zu Weihnachten – Jesus Christus – oft aus diesem Feiertag verdrängt zu werden. Amerikanische Kaufhäuser weisen ihre Verkäufer an, «Schöne Feiertage» zu wünschen anstatt «Frohes Christfest» – aus Angst, diejenigen zu kränken, die nicht an Christus glauben. Politisch korrekt? Sicher. Ein verdrehtes Verständnis von ‘Toleranz’? So scheint es mir.
Tatsache bleibt jedoch: Ohne Christus brauchen wir nicht Weihnachten zu feiern. Er ist der wahre Grund dieser Festtage. Weihnachten ohne Christus ist wie ein Geschäft ohne Gewinn und Verlust oder wie ein Verkäufer, der weder Produkte noch Dienstleistungen anbietet. Es ist sinnlos.
In der Bibel ist über die Hauptperson dieses Festes Folgendes zu lesen:
Das größte Geschenk von allen Gottes größtes Geschenk war gleichzeitig sein größtes Opfer: «Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verlorengehen, sondern das ewige Leben haben. Gott hat nämlich seinen Sohn nicht zu den Menschen gesandt, um über sie Gericht zu halten, sondern um sie vor dem Verderben zu retten.»1
Viele suchen Sinn und Erfüllung im Leben – durch ihre Arbeit, Familien, Leistungen. Jesus verspricht ein erfülltes Leben an alle, die ihm folgen: «Ich aber bringe allen, die zu mir gehören, das Leben – und dies im Überfluss.»2
Wir arbeiten schwer, verbringen viele Stunden mit Tätigkeiten, die uns wenig wertvoll erscheinen, und fragen uns oft: «Wozu das alles?» Jesus versichert seinen Jüngern, dass ihr Leben durch seine Führung und Vollmacht überaus fruchtbar sein wird: «Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben. Wer bei mir bleibt, in dem bleibt mein Leben, und er wird viel Frucht tragen. Wer sich aber von mir trennt, kann nichts ausrichten.»3
Die meisten Menschen sind spirituell neugierig und haben einen tiefen – wenn auch oft unausgesprochenen – Wunsch nach einer Begegnung mit Gott, dem Höchsten, ‘wer oder was auch immer das ist’. Jesus Christus verspricht allen den Zugang zu Gott, die ihn wirklich suchen: «Jesus antwortete: ‘Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen.’»4
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1 Johannes, Kapitel 3, Satz 16
2 Johannes, Kapitel 10, Satz 10
3 Johannes, Kapitel 15, Satz 5
4 Johannes, Kapitel 14, Satz 6
Übersetzung: Vera Flohr, Poppenhausen, E-Mail Adresse: vera.g.flohr(at)gmx.de und www.veraflohr.de Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.
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ist Vizepräsident bei Leaders Legacy Inc., eine gemeinnützige Organisation in Atlanta, Georgia, USA. Er hat Business at its Best: Timeless Wisdom from Proverbs for Today’s Workplace geschrieben und ist Co-Autor von The Heart of Mentoring: 10 Proven Principles for Developing People to Their Fullest Potential zusammen mit David A. Stoddard