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Montags Manna
Ein Dienst für die internationale Geschäftswelt
Diese Woche für Sie von der IVCG ausgewählt:

WORÜBER MACHEN WIR UNS SORGEN? (44. KW)

 

Zwei Geschäftsleute unterhalten sich über die gegenwärtigen Unsicherheiten des Geschäftsklimas. Jack sagt: „Ich stehe kurz davor, meinen Job zu verlieren, und unser Haus wird zwangsvollstreckt – aber ich mache mir darüber keine Sorgen.“ Sein Freund Bob fragt: „Wie kannst du dir darüber keine Sorgen machen?“ Jack erwidert: „Ich habe einen Berufs-Sorger engagiert. Er erledigt das für mich. Auf diese Weise muss ich mir keine Sorgen machen!“

„Was bezahlst du für diesen Dienst?“ fragt Bob. „$50.000 im Jahr“, war Jacks Antwort. Als er das hört, schnappt Bob nach Luft: „$50.000! Woher wirst du soviel Geld nehmen?“ “Das weiß ich nicht. Das ist seine Sorge!“

Sich Sorgen machen haben wir gelernt. Es gibt keinen, der sich von Geburt an Sorgen macht. Das ist eine gelernte Reaktion auf das Leben. Sie haben das Sorgen aus zwei Quellen gelernt:

  • Sie haben aus Erfahrung gelernt, sich Sorgen zu machen. Nach vielen Jahren der Fehler, des Versagens und unerfüllter Hoffnungen und Erwartungen haben Sie gemerkt, dass die Dinge sich nicht immer so entwickeln, wie wir das gerne hätten. Aus diesen Erfahrungen haben Sie es sich angewöhnt, sich Sorgen zu machen.

  • Sie haben Beispiele im Sorgen gesehen. Es gibt viele Vorbilder um Sie herum. Studien zeigen, dass Kinder meistens die Sorgen der Eltern übernehmen. Besorgte, ängstliche Eltern ziehen ängstliche und besorgte Kinder groß.

Die gute Nachricht ist: Da Sorgen eine gelernte Reaktion auf das Leben ist, kann sie auch abgewöhnt werden! Der Anfangspunkt, um Sorgen zu überwinden ist eine grundlegende, universelle Erkenntnis: Es bringt nichts. Man erzielt keinen Vorteil aus dem Sorgen. Es ist „kochen ohne etwas zu tun“.

Sorgen haben noch nie etwas geändert. Sie können weder die Vergangenheit verändern noch die Zukunft beeinflussen. Sorgen haben noch nie ein Problem gelöst, eine Rechnung bezahlt oder eine Krankheit geheilt. Sie lähmen nur und behindern Ihre Fähigkeit, vernünftige, abhelfende Schritte zu tun, um eine Lösung zu finden.

Sich Sorgen machen ist so, wie den Motor im Leerlauf aufheulen lassen – es führt nirgendwo hin und verbraucht nur Sprit. So wie es in Sprüche 12, 25 steht: „Sorge im Herzen bedrückt den Menschen“.

Und dazu kommt nach, dass Sorge das Problem größer erscheinen lässt, als es ist. Sie beeinflusst Ihre Wahrnehmung. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass ein Problem immer größer und schwieriger zu lösen erscheint, wenn man sich darüber Sorgen macht? Immer wenn Sie Ihr Anliegen wieder und wieder in Gedanken durchgehen, neigen Sie dazu, Details hinzuzufügen und damit das Problem noch größer erscheinen zu lassen – die Situation verstärkt sich und Sie fühlen sich noch schlechter.

Was ist also die Lösung? Anstatt sich Sorgen zu mache, reden Sie über Ihre Sorgen mit Gott. Er ist jemand – vielleicht der Einzige – der etwas daran ändern kann. „Macht euch keine Sorgen! Ihr dürft Gott um alles bitten. Sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm! Gott wird euch seinen Frieden schenken, den Frieden, der all unser Verstehen, all unsere Vernunft übersteigt.“ (Philipper 4, 6-7).


Übersetzung: Vera Flohr, Bonn, E-mail Adresse: Vera.G.Flohr(at)gmx.de Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen,
wenn nicht anders angegeben.

CBMC INTERNATIONAL: Bob Milligan, President.
Tel.: +1 402 431 0002 - Fax: +1 402 431 1749
Address: 1065 N. 115th Street, Suite 210, Omaha, Nebraska 68154, USA.
E-mail: nbrownell(at)cbmcint.org - Internet: www.cbmcint.org

Der Autor

Rick Warren

USA-Omaha, Nebraska

(Copyright 2004, Integrity Resource Centre, Inc.) Rick Warren. Er gehört zum Mitarbeiterkreis von CBMC in Omaha, Nebraska, USA

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