

Einer meiner neusten Lieblingsfilme ist „Facing the Giants“, die Geschichte einer Sportmannschaft, die große Hindernisse und Missgeschicke überwindet. Die DVD dieses Films bietet auch andere inspirierende Geschichten über das Leben der Schauspieler/ innen, die einige der Filmcharaktere darstellen.
Eine Geschichte, die mich besonders beeindruckt hat, wurde von der Frau erzählt, die die Ehefrau des Trainers in dem Film darstellt. Die Schauspielerin berichtet, dass ihre Leidenschaft zu diesem Beruf schon sehr früh geweckt wurde. Sie zog sogar in eine große Stadt, um diesen Traum zu verwirklichen, nur um enttäuscht zu werden.
Schließlich bewirkte der Beruf ihres Mannes einen Umzug der Familie nach Albany, Georgia, einer kleinen Stadt im Süd-Westen der USA. Als sie nach Albany hinein fuhr, kam sie zu dem Schluss, dass dieser Umzug ihre Träume endgültig beenden würde. Das war kein Ort, so erkannte die Schauspielerin, an dem man eine Bühnenkarriere beginnen konnte.
Sie schrie zu Gott und spürte den Schmerz, sich eine Niederlage einzugestehen und einen lebenslangen Traum aufgeben zu müssen. Aber sie erklärte Gott, dass sie ihn weiterhin preisen würde, auch wenn es nicht danach aussah, als ob sie je vor der Kamera stehen würde. Sie wusste nicht, dass für Gott nichts unmöglich ist, auch nicht an so einem kleinen für aufsteigende Schauspielerinnen unmöglichen Ort wie Albany. Hier wurde sie „entdeckt“, und ihre Rolle in „Facing the Giants“ ist ein Beweis dafür.
Viele von uns haben sich Träumen hingegeben, die nur in Enttäuschung enden. Das mögen Ziele im Geschäftsleben sein; Träume in Ehe oder Familie; persönliche Bestreben. Manchmal sind diese Träume nicht unser Schicksal, und wir müssen sie loslassen – egal wie schwer das sein mag. Es gibt jedoch andere Zeiten, wo das Sterben einer unserer Träume den Prozess fördert, mit dem Gott unsere Zukunft gestaltet und führt. Psalm 37, 4 belehrt uns: „Freue dich über den Herrn; er wird dir alles geben, was du dir von Herzen wünschst.“
Unser Motiv ist der Schlüssel: Welche Motivation liegt unserem Traum zugrunde? Wenn unsere Augen auf Gottes Plan für unser Leben gerichtet sind, anstatt auf unseren eigenen Plan zu bestehen und unseren Weg einzufordern, dann kann uns Gott die Wünsche unseres Herzens zeigen – selbst wenn das bedeutet, dass wir unsere jetzigen Träume verändern.
Indem er einen Traum tötet, schafft Gott es oft, das aus unserem Griff zu entfernen, was er vielleicht auch für uns will aber nicht zu den gleichen Zwecken und Gründen und wie wir. Er mag mit dem einverstanden sein, was wir uns wünschen aber andere Gedanken darüber haben, warum das so sein sollte.
Zu anderen Zeiten möchte Gott vielleicht das Ende unseres Traums, weil es nicht sein Traum für uns ist. Er mag einen anderen Plan, einen besseren haben, auch wenn es gerade nicht so erscheint.
Wenn Sie mit einem Traum kämpfen, der scheinbar nicht Wirklichkeit werden will, bedenken Sie im Gebet Ihre Motive für diesen Traum. Erfreuen Sie sich an Gott oder an sich selbst?
Vera Flohr, Bonn, E-mail Adresse: Vera.G.Flohr@gmx.de Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.
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