IVCG-HOMEKONTAKTELINKS
Kopfbild
Themen

Termine












Kontakt

Die IVCG

 
M O N D A Y   M A N N A 
Montags Manna
Ein Dienst für die internationale Geschäftswelt
Diese Woche für Sie von der IVCG ausgewählt:

WAHRER REICHTUM: EINE FRAGE DER PERSPEKTIVE (20. KW)

 

Ich bekomme gerne Geschenke. Tatsächlich kaufe ich mir selber meine Weihnachtsgeschenke, um genau das zu bekommen, was ich haben möchte. Bei meinem schlechten Gedächtnis bin ich doch immer überrascht, was da alles für mich unter dem Weihnachtsbaum liegt!

Es ist jedoch interessant zu beobachten, wie sich unser Leben durch Älterwerden verändert, nicht nur physisch, sondern auch die Einstellung und Perspektive. Mehr und mehr rücke ich der Mahnung näher, die ich so oft in der Bibel gelesen habe: „Achtet darauf, daß ihr ruhig und besonnen lebt. Kümmert euch um eure eigenen Angelegenheiten, und sorgt selbst für euern Lebensunterhalt, so wie wir es euch schon immer aufgetragen haben“ (1. Thessalonicher 4, 11).

Eine weitere Veränderung bei mir ist eine zunehmende Dankbarkeit, selbst für kleine, unbedeutende Dinge im Leben. Es war nicht immer so, aber der wahrscheinlich dominanteste Teil meiner Gebete ist der Dank.

Einer meiner Helden vor Ort ist Bob Bagley, einer der Leiter, die gerade damit beschäftigt sind, ein Promise Keepers Treffen in unserer Stadt zu organisieren. Kürzlich kommentierte Bob das Thema Dankbarkeit: „Manchmal müssen wir daran erinnert werden, wie gesegnet wir sind! Haben Sie diesen Segen mit Menschen in Not geteilt?“ Dann erzählte er folgende Geschichte:

Eines Tages nahm ein Mann aus reicher Familie seinen Sohn mit auf eine Reise mit dem expliziten Ziel, ihn der Armut anderer Menschen auszusetzen. Sie verbrachten einig Tage und Nächte auf der Farm einer Familie, die als sehr arm galt. Als sie von ihrer Reise zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: „Wie war die Reise? Wie fandest du sie?“
„Sie war toll, Papa.“
„Hast du gesehen, wie arm die Leute sind?“ fragte der Vater.
„O ja“ erwiderte der Sohn.
„So sag mir: was hast du aus dieser Reise gelernt?“ fragte der Vater.
Der Sohn antwortete: „Ich habe gesehen, dass wir einen Hund, sie aber vier haben. Wir haben einen Pool, der bis zur Mitte des Gartens reicht. Sie haben einen Bach, der kein Ende hat. Wir haben importierte Laternen, sie haben nachts Sterne. Unsere Terrasse geht um das Haus, sie haben den ganzen Horizont. Wir wohnen auf einem kleinen Grundstück, sie haben Felder, deren Ende wir nicht sehen können. Wir haben Diener, aber sie dienen anderen. Wir kaufen unser Essen, sie pflanzen es an. Wir haben Mauern um unser Grundstück, um uns zu schützen; sie haben Freunde, die sie beschützen.“
Der Vater des Jungen war sprachlos.
Dann fügte sein Sohn hinzu: “Danke Papa, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind!“

Ist Perspektive nicht etwas Wunderbares – und manchmal Überraschendes? Ich weiss nicht, wie es Ihnen geht, aber diese Geschichte weckt meine Neugier, wie es wäre, wenn wir für alles was wir haben, dankbar wären anstatt so viel Zeit und Energie mit der Sorge um alles was wir nicht haben – und wie wir es beschaffen könnten – aufzubringen.

In seiner so genannten Bergpredigt versucht Jesus, seinen Hörern eine ähnliche Perspektive zu vermitteln. Er sagte: «Häuft in dieser Welt keine Reichtümer an! Sie verlieren schnell ihren Wert oder werden gestohlen. Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, die nie ihren Wert verlieren und die kein Dieb mitnehmen kann.“ (Matthäus 6, 19 – 20). Und im nächsten Vers erklärt er, wie unsere Einstellung zu Geld unsere Lebensperspektive und –motivation beeinflusst: „Wo nämlich eure Schätze sind, da zieht es euch hin.»

Lassen Sie mich den Vorschlag machen: Lassen Sie es eine Gewohnheit werden, für alles, was Sie haben dankbar zu sein, besonders für ihre Familie und Freunde! Dann schauen Sie, wie sich Ihre Perspektive aufs Leben im Allgemeinen verändern wird.


Übersetzung: Vera Flohr, Poppenhausen, E-Mail Adresse: vera.g.flohr(at)gmx.de und www.veraflohr.de Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.


CBMC INTERNATIONAL:
Bob Milligan, President. Tel.: +1 402 431 0002 - Fax: +1 402 431 1749
Address: 1065 N. 115th Street, Suite 210, Omaha, Nebraska 68154, USA.
E-mail: nbrownell@cbmcint.org - Internet: www.cbmcint.org

Der Autor

Ken Korkow

USA-Omaha, Nebraska

ist CBMC Gruppenleiter. Dieser Text ist der Kolumne „The Fax of Life“ entnommen, die wöchentlich von CBMC Heartland, 1065 North 115 Street, Suite 100, Omaha, Nebraska, 6815-4423, USA veröffentlicht wird.

facebook

ARCHIV



__Zeitschrift 'reflexionen'

Leseproben

__Brennpunkt

__Hintergrund

 > Monday Manna

  • __IVCG-Podcast