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Diese Woche für Sie von der IVCG ausgewählt:

ANGST ÜBERWINDEN (4. KW)

 

Machen Sie sich viel Sorgen? Sind Sie ein Mensch, der viele Dinge verpasst, weil er Angst hat, sie auszuprobieren? Träumen Sie manchmal davon, eine Firma zu gründen oder sich auf ein Abenteuer einlassen, aber zucken dann doch zurück aus Angst, dass etwas Schlimmes passieren könnte?

Wenn Ihre Antwort auf diese Fragen „Ja“ war, dann sind Sie wie viele Menschen. Einer Studie zufolge, die von einer prominenten Universität durchgeführt wurde, geben bis zu 80% der Menschen ihre Träume auf und wählen statt dessen lieber das, was ihnen über den Weg läuft. Ich meine, das hat etwas zu tun mit falscher Anwendung von Angst.

Angst packt den Menschen. Sie hält sie zurück und davon ab, nach dem zu greifen, was sie zuvor noch erreichen wollten. So muss es nicht sein. Diese Art der Angst zu überwinden ist möglich, aber nicht einfach.

Dieser Angst muss ins Gesicht geschaut werden; das alleine ist für viele Grund genug, es gar nicht erst zu probieren. Sie finden es zu schmerzhaft, ihren Ängsten zu begegnen, also ignorieren sie sie einfach. Oder sie weichen ihnen aus, tun so als hätte das „Schicksal“ ihr Leben vorgeschrieben und sind damit von der Verantwortung entbunden, ihren Ängsten ins Auge zu sehen. Das bringt aber wenig Trost, wenn die Gelegenheiten des Lebens an ihnen vorbei gleiten. Wenn Sie es nie wagen, nach Ihren Träumen zu greifen, werden Sie viel zu bereuen haben, wenn Sie in den Rückspiegel des Lebens schauen. Hier ein paar hilfreiche Prinzipien, um der Angst ins Gesicht zu schauen und sie zu überwinden:

Die meisten Dinge, die wir befürchten, treten nicht ein. Es wird geschätzt, das mehr als 90% der Dinge, um die sich Menschen Sorgen machen, niemals eintreten. Was für eine Zeitverschwendung das „Was, wenn?“ zu überdenken, wenn wir statt dessen dem „Was könnte sein?“ nachjagten! Die Bibel rät uns: „Wer den HERRN fürchtet, hat eine sichere Festung, und auch seine Kinder werden beschirmt“ (Sprüche 14, 26 Luther 1984). Lassen Sie es nicht zu, in die Sorge hineinzurutschen. Sorge ist Mangel an Glauben, und ihre negativen Folgen verhindern erfreuliche Erfahrungen. Konzentrieren Sie sich auf positive Möglichkeiten. Schauen Sie in die Zukunft im Geiste der Hoffnung und Betrachten Sie Ihre Ängste als bloße Schatten ohne Substanz.

Planen und voranschreiten. Wir haben oft Angst aufgrund vergangener Fehlschläge. Diese Fehltritte kamen vielleicht aus einem Mangel an Wissen zustande. Misserfolge können gute Lehrer sein, aber es liegt an uns, daraus zu lernen. Eine schlechte Erfahrung bedeutet nicht, dass Misserfolg vorprogrammiert ist. Wir müssen vielleicht mehr wissen, um besser planen zu können. Dann können wir unsere Pläne umsetzen, indem wir stetig auf unser Ziel hinschreiten (oder trotten). Fehlschläge können abnehmen, wenn wir bereit sind, planvoll und gezielt vorzugehen. Geben Sie Ihre Träume nicht auf. Wie es umformuliert in Sprüche 13, 11 steht: „Wie gewonnen, so zerronnen, aber stetiger Fleiss zahlt sich aus.“

Mutig sein. Helden sind die, die trotz ihrer Ängste große Taten vollbringen. Erheben Sie sich über Ihre Ängste. Lassen Sie die Angst für Sie arbeiten. Schauspieler nutzen oft das Lampenfieber zu ihren Zwecken. Diese Furcht, sagen sie, gibt ihnen Spannung, die sie erfolgreich macht. Das Leben kann beängstigend sein, na und? Folgen Sie trotzdem Ihren Träumen. Verfallen Sie nicht in Gleichgültigkeit und nehmen nur das an, was Ihnen in den Schoß fällt. Streben Sie nach dem, was Sie sich wünschen. So wie Gott in Josua 1, 9 ermahnt: „Sei mutig und entschlossen! Laß dich nicht einschüchtern, und hab keine Angst! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.“

Wenn Sie sich Sorgen machen, sind Sie in der Mehrheit. Sie haben viel Gesellschaft dabei. Aber wollen Sie wirklich da sein? Zeit ist ein begrenztes Gut für jeden. Wollen Sie wirklich Ihre Chancen vergeuden? Das glaube ich nicht. Hören Sie mit dem Sorgen auf – und fangen Sie mit arbeiten an. Bewegen Sie sich vorwärts, sonst müssen Sie seitwärts ausweichen, damit jemand anders vorankommt.

Wir sollen nur Gott fürchten, and das bedeutet, dass wir dem Bösen aus dem Weg gehen sollen. Wenn Sie etwas Gutes verfolgen, dann haben Sie keine Angst!


Übersetzung: Vera Flohr, Bonn, E-mail Adresse: Vera.G.Flohr(at)gmx.de Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen,
wenn nicht anders angegeben.

CBMC INTERNATIONAL: Bob Milligan, President.
Tel.: +1 402 431 0002 - Fax: +1 402 431 1749
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Der Autor

Lou Stoops ist Redner, Coach am Arbeitsplatz, Schriftsteller und Geschäftsmann

USA

 

Er ist erreichbar über seine Internetseite www.loustoops.com

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