

Babys haben etwas Unwiderstehliches. Sie können das Herz eines Zynikers zum Schmelzen bringen, den Geld-beutel eines Geizkragens öffnen, depressive Menschen zum Lächeln bringen, Traurigen neue Hoffnung geben und alberne Menschen aus Eltern – und vor allem aus Großeltern – machen. G. K. Chesterton sagten: „Ich habe mehr über das Leben gelernt, indem ich Kinder beobachtet habe, als durch die Lektüre der Philosophen.“
In Lukas 18, 15-17 sagt Jesus, dass wir werden müssen wie die Kinder, um ein Anteil an Seinem Reich zu haben. Warum hat Er das gesagt? Bedenken Sie folgendes:
Kindliche Reinheit. Ein Baby in der Wiege weiss nichts von Vorurteil, Hass, Begierde, Mord, Betrug oder Lüge. Kleinkinder sind unschuldig. Wir wissen, dass das nicht lange andauert, aber da ist etwas Besonderes an dieser Unschuld. Als Erwachsene, so Jesus, sollen wir dieser kindlichen Reinheit nacheifern. Wir haben alle gesündigt (Gottes Regeln und Vorgaben missachtet), und wenn unsere Sünden auf unserem Körper eintätowiert wären, dann würden wir nur langärmlig und mit Rollkragen, breiten Hüten und sogar Handschuhen herumlaufen! Aber das Versprechen Gottes lautet, dass wir wieder unschuldig werden können – durch das reinigende Blut Jesu Christi.
Egal wie unsere Vergangenheit aussieht, Gott drückt den „Entfernen“-Knopf, und unsere Sünden verschwinden aus Seiner Sicht. Aber als Jünger Jesu sollten wir sorgfältig unterscheiden zwischen Gut und Böse (Römer 16, 19). Das bedeutet, dass wir Abstand halten müssen vom Bösen. Wenn Sie nicht von einer Biene gestochen werden möchten, bleiben Sie fern vom Bienenstock! Wenn Sie Probleme mit Alkohol haben, dann gehen Sie nicht in eine Bar und sagen, dass Sie nur Erdnüsse essen wollen! Zu oft säen Menschen wildes Getreide – und hoffen dann auf eine Fehlernte!! Gehen Sie nicht zu dicht heran an die Sünde.
Kindliches Staunen. Es macht so viel Spaß, Kinder dabei zu beobachten, wie sie Dinge zum ersten Mal entdecken. Alles ist faszinierend für ein Kind. Aber je älter wir werden, desto mehr schwindet das Staunen. Die Welt wird alltäglich und ist nicht mehr spannend. Die harsche Realität des Bösen, des Schmerzes, Enttäuschung und Konflikt bricht in unsre Seele ein. Wenn wir nicht aufpassen, verwandelt sich Staunen in Zynismus und unsere Lebensbegeisterung verschwindet. Das Leben kann sogar für Menschen, die eine lebendige Beziehung zu Gott durch Jesus Christus haben, langweilig und reine Pflicht werden. Das beste, das diesen Menschen passieren könnte, ist alles zu vergessen, was sie je über Jesus Christus gehört haben und noch mal ganz von vorne beginnen! Verlieren Sie nicht die Begeisterung der Anbetung, aus Gottes Wort zu lernen, von Menschen zu hören, deren Leben sich verändert hat, die von Drogen, Alkohol, vom Spiel, Pornographie, übermäßigem Essen und Kaufsucht befreit wurden. Lassen Sie uns niemals das Staunen über Gottes Tun verlieren. „Lasst nicht nach in eurem Eifer, lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn!“ (Römer 12,11 Einheitsübersetzung).
Kindlicher Glaube und Vertrauen. Meine Kinder sind von ziemlich hohen Orten herunter gesprungen, wenn sie wussten, dass ich unten stand, um sie aufzufangen. Gott ist Realität für Kinder. Sie zweifeln nicht an Ihm und Seinem Wort. Aber etwas ist unterwegs geschehen und wir sind in allen Dingen skeptisch geworden.
Wir fragen uns: „Wie kann ich sicher sein, dass alles dem zum Besten dient, der Gott liebt, wenn es für meinen Freund, der an Krebs gestorben ist, nicht funktioniert hat? Wie kann ich sicher sein, dass Gott mich mit allem Notwendigen versorgt, wenn er die Schüler hat sterben lassen bei diesen furchtbaren Schul-Amokläufen? Wie kann ich sicher sein, dass die Bibel stimmt, wenn so viele kluge Menschen sie in Frage stellen und sich sogar über sie lustig machen? Vielleicht sind das alles nur fromme Wünsche.“
Aber in der Bibel steht: „Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht“ (Hebräer 11, 1 Einheitsübersetzung). Glaube bedeutet, bis zum Rand gehen – und noch einen Schritt weiter. Wir haben die Schöpfung, die Geburt eines Kindes, das Mysterium eines Samens, die Gewissensüberzeugung, die historische Auferstehung Jesu Christi, die Fortdauer der Kirche, Gebetserhörung, erfüllte Prophezeiungen, veränderte Lebensläufe, Beständigkeit der Bibel und viele andere Anzeichen Gottes – sie sind jedoch keine Beweise. Es kommt ein Zeitpunkt der Demut, an dem man einen kleinen Glaubensschritt wagt – manchmal einen Babyschritt. „Freude kann Gott aber nur an jemandem haben, der ihm fest vertraut. Ohne Glauben ist das unmöglich. Wer nämlich zu Gott kommen will, muß darauf vertrauen, daß es ihn gibt und daß er alle belohnen wird, die ihn suchen und nach seinem Willen fragen“ (Hebräer 11, 6).
Aber Jesus hat die Kinder zu sich gerufen und gesagt: „Laßt die Kinder zu mir kommen! Schickt sie nicht weg! Denn für Menschen wie sie ist das Reich Gottes bestimmt. Habt ihr es denn noch immer nicht begriffen: Wer nicht wie ein kleines Kind voller Vertrauen zu Gott kommt, dem bleibt das Reich Gottes verschlossen“ (Lukas 18, 16-17).
Übersetzung: Vera Flohr, Bonn, E-mail Adresse: Vera.G.Flohr(at)gmx.de Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen,
wenn nicht anders angegeben.
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ist ehemaliger Banker, Trainer und Geschäftsmann, der den Stress und Druck am Arbeitsplatz kennt. Er wohnt in Lexington, Kentucky, USA mit seiner Frau Sandra, seinem Sohn und seiner Tochter im Teenage-Alter.
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