

Viele von uns wurden schon einige Wochen mit Weihnachtswerbung und Katalogen bombardiert, und die Werbebranche kreiert die „Ich Will“ und „Ich Muss haben“ – Strategien. (Ich kenne einen Haushalt, der an einem Tag Kataloge mit einem Gewicht von 9 Pfund geliefert bekam!). Es ist die Jahreszeit der Unzufriedenheit.
Es ist sowieso schwer, zufrieden zu sein, aber es ist besonders schwer in der Vorweihnachtszeit. „Auch das habe ich gesehen: Da plagt sich ein Mensch und leistet etwas und tut alles, um die anderen auszustechen. Ist das nicht auch sinnlos? Letzten Endes kommt nichts dabei heraus“ (Prediger 4, 4 Die Gute Nachricht).
Müdigkeit. Wir überarbeiten uns, um mehr zu bekommen. Das ist wie ein gnadenloser Konkurrenzkampf. Ich versuche, mit meinen Freunden –und Nachbarn mitzuhalten, und sobald ich sie erreicht habe, haben sie schon wieder mehr! „Versuche nicht, mit aller Gewalt reich zu werden, denn das ist unvernünftig“ (Sprüche 23,4).
Schulden. „Wer am Geld hängt, bekommt nie genug davon. Wer ein üppiges Leben liebt, dem fehlt immer noch etwas“ (Prediger 5, 11). Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen mit Geld, das wir nicht haben, um Menschen zu beeindrucken, die wir noch nicht einmal mögen! Es kostet mehr, um mehr zu haben. Wenn das Gras auf der anderen Seite grüner ist, dann können Sie wetten, dass die Wasserrechnung höher ist. Jemand sagte mal: „Ich verhungere bei einem Gehalt, von dem ich früher geträumt habe!“
Sorge. Ärzte werden Ihnen verraten, dass Schlafstörungen mit dem Einkommen zunehmen „Wer arbeitet, dem ist der Schlaf süß, er habe wenig oder viel gegessen; aber die Fülle lässt den Reichen nicht schlafen“ (Prediger 5, 11 Luther 1984).
Konflikt. Wenn Sie Erschöpfung, Schulden und Sorge zusammenlegen, dann könnten Sie in Konflikt geraten. „Woher kommen denn die Kämpfe und Streitigkeiten zwischen euch? Doch nur aus den Leidenschaften, die ständig in eurem Innern toben!“ (Jakobus 4, 1). Grund Nr. 1 bei Scheidungen ist finanzielle Anspannung.
Unzufriedenheit. Dinge können euch eine kurze Zeit glücklich machen, aber das hält nicht an. Der Grund dafür: Dinge verändern sich nicht, aber wir uns schon. Deshalb gibt es bei uns so etwas wie „Mode“ oder Trend. Wissen Sie noch, was Sie letztes Weihnachten bekommen haben? Wenn Sie sich einen Computer kaufen, ist im nächsten Monat schon ein besserer auf dem Markt. „Was also hat der Reiche von seinem Besitz?“ (Prediger 5, 10).
Paulus sagt: „Ich habe gelernt, in jeder Lage zurechtzukommen und nicht von äußeren Umständen abhängig zu sein“ (Philipper 4, 12 Die Gute Nachricht).
ZWEI SCHRITTE ZUR ZUFRIEDENHEIT
Gehen Sie großzügig um mit dem, was Sie haben. Geben ist das Gegenmittel des Materialismus. Festhalten heisst „hol mir“.
Das Gegenteil von bekommen ist GEBEN. Warum sind wir nicht großzügiger?
Weil ich nicht bereit bin, mit ein paar weniger Dingen auszukommen. „Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verlorengehen, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3, 16).
Meine Zufriedenheit liegt nicht in meinem Besitz, sondern: „Mit eigenen Augen werde ich dich schauen dürfen. Sattsehen will ich mich an dir, wenn ich erwache“ (Psalm 17,15).
Übersetzung: Vera Flohr, Bonn, E-mail Adresse: Vera.G.Flohr(at)gmx.de Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen,
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ist ehemaliger Banker, Trainer und Geschäftsmann, der den Stress und Druck am Arbeitsplatz kennt. Er wohnt in Lexington, Kentucky, USA mit seiner Frau Sandra, seinem Sohn und seiner Tochter im Teenage-Alter.