
M O N D A Y M A N N A
Montags Manna
Ein Dienst für die internationale Geschäftswelt
Diese Woche für Sie von der IVCG ausgewählt:
FEHLSCHLÄGEN INS GESICHT SEHEN – TEIL2 (46. KW)
Letzte Woche habe ich 5 Ursachen von Mißerfolg aufgezeigt. Heute möchte ich die Sache aufrollen, indem ich die Schritte aufzähle, die nötig sind, um nach einem Mißerfolg wieder neu zu beginnen:
- Übernehme die Verantwortung für dein Versagen. Wenn du einen Fehler gemacht hast, dann gib es zu! Willkommen bei den Menschen. Mache nicht andere verantwortlich. Verlierer lieben es, die Schuld anderen zuzuschieben: Pech gehabt, die Wirtschaft, der Chef, der Ehepartner oder sogar Gott wird für dieses Mißgeschick verantwortlich gemacht. Gewinner beschuldigen jedoch nicht andere und entschuldigen sich auch nicht, wenn sie versagen. Nach einer 88- maligen Gewinnsträhne verlor die UCLA Basketballmannschaft 1974 in einem Spiel gegen Notre Dame, in dem sie 11 Punkte geführt hatte. Die Schlagzeilen am nächsten Tag lauteten: Trainer Wooden sagt: „Macht mich bitte verantwortlich!“ Wooden war der Gewinner. „Wer seine Sünden vertuscht, hat kein Glück; wer sie aber bekennt und meidet, über den erbarmt sich der Herr“ (Sprüche 28,13).
- Erkenne die Vorteile des Versagens. Zum Beispiel: - es zeigt dir, was nicht funktioniert. Thomas Edison sagt: „Nenne es nicht Fehlschlag. Nenne es Bildung!“ - es zwingt dich dazu, kreativer zu werden. Du suchst nach neuen Wegen. - es verhindert Arroganz und Egoismus. Wenn du immer nur spektakulären Erfolg hättest, würde es keiner mit dir aushalten! - es bringt dich dazu, erneut zu überdenken, was wichtig ist im Leben. Mißgeschick ist ein Weg Gottes, dass wir uns über unsere Lebensrichtung Gedanken zu machen. „Schläge sind ein wirksames Mittel gegen Bosheit – sie helfen dem Menschen, sich zu bessern“ (Sprüche 20,30).
- Bitte Gott um Weisheit, die Ursache zu erkennen. Warum habe ich versagt? Gibt es vielleicht einen Grund, dass ich mich in diese Situation manövriert habe? Es gibt viele unterbewußte Gründe, warum wir unsere Bemühungen selbst sabotieren:
- die Angst vor dem Erfolg: Erfolg bedeutet vielleicht, daß du mehr Verantwortung übernehmen mußt, als du bereit bist.
- Schuld: Wenn du das Gefühl hast, den Erfolg nicht zu verdienen, dann bringst du dich vielleicht selber dazu zu versagen.
- Antipathie. Manche Menschen versagen, um sich an denen zu rächen, die ihnen Erfolgsdruck machen. „Falls jemand von euch nicht weiß, was der Wille Gottes in einer bestimmten Sache ist, soll er um Weisheit bitten. Ihr wißt doch wie reich Gott jeden beschenkt und wie gern er allen hilft“ (Jakobus 1,5).
- Vergiß das Vergangene, konzentriere dich auf die Zukunft. Deine Vergangenheit ist vergangen! Du kannst die nicht verändern, also kannst du genauso gut aufhören, dir darüber Sorgen zu machen. „Aber eins steht fest, dass ich alles vergessen will, was hinter mir liegt. Ich konzentriere mich nur noch auf das vor mir liegende Ziel“ (Philipper 3,13).
„Du kannst nicht zurückgehen und einen völlig neuen Start, du kannst jedoch heute starten und ein völlig neues Ende bewirken“ (Criswell).
Die einzige Art, wirklich zu versagen, ist, wenn du aufgibst. Lasse dich anfeuern und beweg` dich!
Übersetzung: Vera Flohr, Bonn, E-mail Adresse: Vera.G.Flohr(at)gmx.de Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen,
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