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Montags Manna
Ein Dienst für die internationale Geschäftswelt
Diese Woche für Sie von der IVCG ausgewählt:

WAS IST PRODUKTIVITÄT? IST ES AKTIVITÄT? (37. KW)

 

Jemand hat mal gesagt: „Den Lebensunterhalt verdienen ist nicht dasselbe wie das Leben leben.“ Einige unter uns leben in einem rasenden, beschäf-tigten Tempo. Unsere Berufe verlangen uns viel ab, oft 50 oder mehr Arbeitsstunden pro Woche. Wir haben PCs und Faxmaschinen zu Hause, Handys in unseren Autos und auf der Hüfte! Das Zuhause wird allmählich zum Boxenstopp, um mehr Daten zu sammeln, die man dann ins Büro zurücktragen kann. Viele von uns haben dazu noch ein super aktives Familienleben. Freunde wollten mal meine Frau und mich zu einem Essen am Samstagabend einladen, und erst 3 Monate später fand sich im Kalender ein gemeinsamer freier Samstagabend. Wir sind so beschäftigt. Dabei hören wir uns so an, als würden wir damit angeben, als wäre Beschäftigtsein ein Auszeichnung für Erfolg. Wir sind aktiv. ...aber sind wir auch produktiv in den Lebensbereichen, die wirklich wichtig sind. ...unser Verhältnis zu Gott und unser Verhältnis zu anderen Menschen?

König Salomo war einer der reichsten und beschäftigsten Männer, die je gelebt haben. Er sagte: „Da begann ich das Leben zu verabscheuen, alles auf der Welt war mir zuwider“ (Prediger 2; 17). Er sagte, sein beschäftigtes Leben sei sinnlos, da alles, wofür er arbeite, vorläufig sei (Verse 18-21). Er sagte auch, seine Arbeit käme ihm so zwecklos vor, denn mehr Aktivität führe nur zu mehr Stress (Verse 22-23).

Was können Sie dazu beitragen, dass Sie aktiv und produktiv sind, während das Stresspotential reduziert wird?

  1. Seien Sie dogmatisch in Ihren Prioritäten. Jesus sagt: „Suche zuerst nach dem Reich Gottes und Seiner Gerechtigkeit, dann wir euch all das zufallen“. E.M. Gray hat eine Menge Zeit seines Lebens damit verbracht, nach dem gemeinsamen Nenner erfolgreicher Menschen zu suchen. Sein Ergebnis: es ist nicht harte Arbeit, Glück oder Gerissenheit. Diese waren zwar wichtig, aber der Nummer eins Faktor war: Wichtige Dinge an erste Stelle setzen. Setzen Sie Ihre Prioritäten nach gesunden Prinzipien und bleiben Sie dabei.
  2. Lernen Sie NEIN zu sagen zu dem Zweitwichtigsten. Der größte Feind des Besten in ihrem Leben ist das Zweitbeste. Um ja zu sagen zu unseren Prioritäten, müssen wir oft zu Dingen nein sagen, die zwar angenehm aber nicht am besten sind. Stephan Covey schreibt in seinem Buch Die 7 Gewohnheiten der in hohem Grade wirkungsvollen Leute: „Man muss sich entscheiden, welche Dinge die höchste Priorität haben und dann den Mut auf-bringen, freundlich Nein zu den Dingen zu sagen, die dieser Priorität nicht dienen.“ Um das zu erreichen, müssen Sie ein noch größeres JA in Ihrem Inneren brennen haben.
  3. Schätzen Sie Ihre Bemühungen realistisch ein. Anstatt die gleiche Hyperaktivität Tag für Tag hin-zulegen, machen Sie ab und zu eine Pause und bewerten Sie die Wirkung Ihrer Bemühungen. Inwiefern führen Ihre Aktivitäten dazu, dass Sie Ihre Lebensziele erreichen?
  4. Seien Sie bereit, etwas Luft in Ihrem Leben zu lassen. Wenn Sie in ein Buch schauen, dann sehen Sie, weisse Ränder zwischen den Seitenkanten und dem gedruckten Teil der Buchseiten. Das könnte man als Marge bezeichnen. Wenn ein Buch auf jedem Quadratzentimeter bedruckt wäre, würde es nicht attraktiv, sondern zu beschäftigt wirken. Und es würde unbeachtet bleiben. Unser Leben braucht ein bisschen weissen Platz, etwas Auszeit, Zeit, die nicht mit der Geschäftigkeit des Lebens angefüllt ist. Wir brauchen eine tägliche Marge, um Gelegenheit zu haben, unser Leben zu überprüfen. Wo auch immer Sie sind, seien Sie GANZ da.

    Nachdem ich einmal in einer Kirche gesprochen hatte, stand ich am Ausgang, um mich von den Zuhörern zu verabschieden. Die Menschen gingen an mir vorbei, und eine ältere Dame hatte mir etwas zu sagen. Sie redete und redete auf mich ein, und ich nickte den vorbeigehenden Menschen über ihre Schulter zu, und plötzlich ergriff sie meine Krawatte. Sie sagte: „Würden Sie mich bitte anschauen, wenn ich mit Ihnen rede?“ Das tat ich.
    Ich stellte meinen Blick nur auf sie ein.
    Ich konnte sehen.

Wir müssen unseren Blick scharf einstellen in der Arbeit, zu Hause, auf unseren Ehepartner und unsere Kinder. Lernen Sie es, sich auf das Hier und Heute zu konzentrieren und Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit zu geben. „Jedes Ding hat seine Zeit, jede Aktivität unter der Sonne...“ sagt König Salomo. Setzen Sie Ihre Prioritäten, lernen Sie, Nein zu sagen, bewerten Sie Ihre Bemühungen, lassen Sie sich ein bisschen Luft in Ihrem Leben und stellen Sie Ihren Blick scharf. Gott wird Ihnen helfen, aktiv und produktiv zu sein.


Übersetzung: Vera Flohr, Bonn, E-mail Adresse: Vera.G.Flohr(at)gmx.de Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen,
wenn nicht anders angegeben.

CBMC INTERNATIONAL: Bob Milligan, President.
Tel.: +1 402 431 0002 - Fax: +1 402 431 1749
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E-mail: nbrownell(at)cbmcint.org - Internet: www.cbmcint.org

Der Autor

Whit Criswell

USA-Lexington, Kentucky

ist ehemaliger Banker, Trainer und Geschäftsmann, der den Stress und Druck am Arbeitsplatz kennt. Er wohnt in Lexington, Kentucky, USA mit seiner Frau Sandra, seinem Sohn und seiner Tochter im Teenage-Alter.

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