

Lassen Sie uns mal einen kleinen Gesundheits-Check machen: Wer hatte schon mal einen gebrochenen Knochen? Eine Naht? Operation? Einen Messerstich? Kriegsverletzung? Das sind alles physische Wunden. Ich möchte jedoch über die verborgenen Verletzungen sprechen. Die Erinnerungen, die immer noch weh tun. Erinnerungen an Verlassenwerden, Spott, Hass, Vorurteile, körperliche, emotionale oder sexuelle Misshandlung. Wo zieht man sich verborgene Verletzungen zu? Überall – in Gesellschaft, Familie, Arbeitsplatz, Schulhof, überall.
Ich habe zwei Dinge über verborgene Wunden gelernt:
Zeige Deine Verletzung. Die Dinge innerlich aufstauen lassen, vor Problemen davonlaufen, zu Drogen und Alkohol greifen, mit Menschen ins Bett gehen, die man nicht einmal kennt, andere beschuldigen, zu viel arbeiten, vertuschen, all diese Dinge sind nicht gesund. Emotionale Energie wird auf Abneigung, Groll, Schuldgefühle und Trauer über die Vergangenheit verschwendet. „Erst wollte ich dir, Herr, meine Schuld verheimlichen. Doch davon wurde ich so schwach und elend, daß ich nur noch stöhnen konnte“ (Psalm 32, 3).
Sei ehrlich – mit Dir selbst, mit Gott und mit wenigstens einer vertrauten Person. Gefühle zu zeigen ist der erste Schritt zur Heilung! Lassen Sie die los, die Sie verletzt haben. Nehmen Sie Abstand vom Rachebedürfnis. Möchten Sie gesund werden oder wollen Sie heimzahlen? Beides geht nicht. Rache nehmen nimmt nicht den Schmerz. Es gibt nur einen Weg zur Gesundung – VERGEBUNG. Verzeihen Sie um Ihrer selbst willen.
Forschung im Bereich psychischer Krankheit hat das ergeben, was Gott schon vor Jahrhunderten gesagt hat – man darf Rachegefühle nicht ausleben.
„Vergeltet niemals Unrecht mit neuem Unrecht ... Liebe Freunde, denkt daran, daß es nicht eure Sache ist, euch selbst Recht zu verschaffen. Überlaßt dieses Urteil vielmehr Gott, denn er hat gesagt: «Es ist allein meine Sache, Rache zu nehmen. Ich werde alles vergelten“ (Römer 12; 17,19). Warum soll ich denen vergeben, die mich verletzt haben? Gott hat mir vergeben. Ich werde auch in der Zukunft Vergebung brauchen. Es ist der einzige Weg, um gesund zu werden. Ersetzen Sie alte Aufnahmen mit Gottes Wahrheiten. Ihr Gehirn hat jedes Wort und Erfahrung innerlich auf Band aufgenommen. Aber Sie arbeiten mit falschen Daten. Das führt zu selbstzerstörerischen Handlungen. Nehmen Sie lieber Gottes Wort als Grundlage der inneren Aufnahmen. „Laßt euch von Gott umwandeln, damit euer ganzes Denken erneuert wird“ (Römer 12, 2b Gute Nachricht). Bitten Sie Gott, die Wunden der Vergangenheit zu heilen. Dann füllen Sie Ihr Gehirn mit DEM BUCH – DER BIBEL. Glauben Sie dann an die Wahrheit über sich selbst. „Denn in ihm (Jesus) hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten; in seiner Liebe“ (Epheser 1, 4 Luther 1984).
Man sieht sich selbst aufgrund dessen, was die wichtigste Person in unserem Leben vermeintlich über uns sagt. Vorschlag: Machen Sie Jesus Christus zum wichtigsten Menschen in Ihrem Leben!! Er sagt, Sie sind wertvoll, annehmbar, liebenswert, vergebenswert, fähig und brauchbar für Gott. Richten Sie den Blick erneut auf die Zukunft. Hören Sie auf, in den Rückspiegel zu schauen, weil Sie dabei verunglücken.
Drei Schritte, um sich auf die Zukunft zu konzentrieren:
„Du, Ijob, mußt dein Herz zu Gott hinwenden und deine Hände ihm entgegenstrecken. ... Dann kannst du frei von Schuld den Blick erheben; dann stehst du fest und brauchst dich nicht zu fürchten. Das Unheil, das dich traf, kannst du vergessen wie Wasserfluten, die verlaufen sind“ (Hiob 11; 13-16 Die Gute Nachricht). Meine Vergangenheit ist nicht meine Zukunft. Strecken Sie sich nach anderen Menschen aus. Gott lässt keine Verwundung umsonst zu. Er möchte uns und unsere Vergangenheit gebrauchen, um anderen zu helfen. „Gehört jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas Neues hat begonnen“ (2.Korinther 5, 17). Wollen Sie gesund werden? Ich rate Ihnen zu J-E-S-U-S.
Übersetzung: Vera Flohr, Bonn, E-mail Adresse: Vera.G.Flohr(at)gmx.de Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen,
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ist ehemaliger Banker, Trainer und Geschäftsmann, der den Stress und Druck am Arbeitsplatz kennt. Er wohnt in Lexington, Kentucky, USA mit seiner Frau Sandra, seinem Sohn und seiner Tochter im Teenage-Alter.