

1992 wurde eine Studie durchgeführt, wie Selbstbewusstsein und Selbstachtung auf Menschen wirkt. Das Ergebnis: Menschen mit viel Selbstbewusstsein sind erfolgreicher, zufriedener mit ihrem Leben, eher bereit, anderen zu helfen, physisch gesünder, halten sich mehr an moralische und ethische Regeln, nehmen eher Leiterschaft wahr; sie haben befriedigendere menschliche Beziehungen, sind produktiver, geraten weniger in Stress und sind eher bereit, Gott als fürsorglich, liebevoll und vergebend zu sehen.
Wie entwickelt ein Mensch Selbstbewusstsein? Lassen Sie uns sechs Schlüssel zum selbstsicheren Leben betrachten:
Die meisten Menschen versuchen jemand anders zu sein, als sie sind. Menschen mit geraden Haaren wollen sie lockig und umgekehrt. Junge Menschen wollen älter aussehen und ältere jünger. Sie sind wertvoll. Sie sind einmalig. Sie sind etwas Besonderes. Es gibt keinen anderen auf der Welt wie Sie. „Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin“ (1. Korinther 15; 10, Luther 1984). Gott hat großes Vergnügen daran, Ihnen zuzusehen, wie Sie sind!
Nicht jeder kann der Beste sein. Sie müssen nicht alles gut können und der Beste sein. Gott hat uns bestimmte Fähigkeiten gegeben, und wir sollen einfach unsere Gaben verbessern, soweit wir das können. Lehren Sie Ihre Kinder folgendes: „Es ist wichtiger, dass du dein Bestes TUST, statt dass Du der Beste bist.“ „Ein jeder aber prüfe sein eigenes Werk, und dann wird er nur im Blick auf sich selbst Ruhm haben und nicht im Blick auf den anderen“ (Galater 6; 4, Elberfelder).
Es gibt keine Angewohnheit, die das Selbstbewusstsein schlimmer ankratzen kann, als das Vergleichen. Wenn Sie Vergleiche anstellen, gibt es immer zwei mögliche Ergebnisse – entweder Sie werden stolz oder deprimiert und entmutigt. Die Bibel sagt, dass es töricht ist. „Wir würden es natürlich niemals wagen, uns mit denen zu vergleichen, die sich überall selbst empfehlen, oder uns gar auf eine Stufe mit ihnen zu stellen. Denn wir haben es doch gar nicht nötig, uns an anderen zu messen und uns mit ihnen zu vergleichen“ (2. Korinther 10; 12).
Meistens ergibt sich unser Selbstbewusstsein daraus, was der wichtigste Mensch in unserem Leben von uns denkt. „Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten!“ (1. Korinther 15; 33). Die Qualität Ihres Lebens ist direkt proportional zu der Art der Beziehungen, die Sie eingehen. Wir brauchen Vorbilder, die uns inspirieren, Mentoren, die uns etwas beibringen, Partner, die uns helfen und Freunde, die uns unterstützen. Es ist schwer, über das Niveau der Freunde hinaus zu steigen. „Wer Gott mißachtet, schadet anderen mit seinen Worten“ (Sprüche 11; 9).
Die meisten selbstsicheren Menschen sind zielorientiert. Sie wissen wer und warum sie auf der Welt sind. Selbstbewusstsein bedeutet nicht Ichbezogenheit. Die Bibel sagt, alles wird einmal zerstört ausser den Menschen und dem Wort Gottes. Also sieht es so aus, als müssten wir hier fürs Leben investieren. „Wer sein Leben um jeden Preis erhalten will, der wird es verlieren, aber wer sein Leben für mich einsetzt, der wird es für immer gewinnen. Denn was gewinnt ein Mensch, selbst wenn ihm die ganze Welt zufällt und er dabei das ewige Leben verliert?“ (Matthäus 16; 25-26).
Es ist eine Sache, an Gott zu glauben; eine andere ist es, Ihm zu vertrauen. Was ist also der Ursprung Ihrer Sicherheit? Der beste Sportler zu sein, ein großes Haus zu besitzen, ein schönes Auto zu fahren? Oder ist es Ihr Job, Geld oder Ihre Eltern? All das ist gut, aber da gibt es ein Problem – all diese Dinge können Ihnen genommen werden. Und was machen Sie dann? Um die ultimative Sicherheit zu haben müssen Sie Ihr Vertrauen in etwas setzen, das Ihnen nie genommen werden kann. Für mich ist das meine Beziehung zu Gott durch Jesus Christus.
Übersetzung: Vera Flohr, Bonn, E-mail Adresse: Vera.G.Flohr(at)gmx.de Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen,
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