

Lektionen aus unserer Begrenztheit
Der Besitzer der Firma Chick-Fil-A, Truett Cathy, stand mit 75 Jahren vor einer Betreiberversammlung und sagte: „Ich weiss, dass Sie es schwer haben im Geschäft, aber lassen Sie mich eine Geschichte erzählen.“ Eine Stunde lang berichtete er von den Rückschlägen und Problemen, die ihn konfrontierten, als er sein Restaurantgeschäft aufbaute. Mit sieben konnte er aufgrund einer Sprachbehinderung noch nicht richtig sprechen. Er konnte seinen Namen nicht deutlich aussprechen, also trug er immer eine Karte mit seinem Namen darauf bei sich. Wenn er nach seinem Namen gefragt wurde, sagte er ihn. Wenn aber die Leute ihn nicht verstanden, zeigte er die Karte. Er erzählte von seinem ersten Restaurant, welches abbrannte. Seine beiden Brüder, seine Geschäftspartner, verunglückten mit einem Flugzeug. Er erzählte von anderen Rückschlägen, die einen Durchschnittsmenschen zum Aufgeben gebracht hätten. Als Mr. Cathy fertig war, gab es keinen einzigen Betreiber von Chick- Fil-A in diesem Saal von 1500 Leuten, der gedacht hätte: „Ich habe es schwer.“ Sie dachten: „Er war da und hat überlebt.“
Es ist ermutigend, von Menschen zu hören, die trotz Rückschlägen, Behinderungen und Begrenzungen oben angekommen sind. „Denn obwohl uns die Schwierigkeiten von allen Seiten bedrängen, lassen wir uns nicht von ihnen überwältigen. Wir sind oft ratlos, aber nie verzweifelt. Von Menschen werden wir verfolgt, aber bei Gott finden wir Zuflucht. Wir werden zu Boden geschlagen, aber wir kommen dabei nicht um“ (2. Korinther 4; 8-9).
Wenn wir unsere Begrenzungen erkennen, haben wir die Voraussetzung für einen echten Durchbruch. Ein Elefant kann eine Ladung von einer Tonne mit seinem Rüssel heben, aber wenn er im Zirkus an eine Stange gebunden ist, versucht er nicht zu fliehen. Warum? Als er jung war, versuchte er zu entkommen, konnte das aber nicht, weil er nicht stark genug war, die Stange herauszuziehen. Also denkt der Elefant: „Seil, Stange, ich bin gefangen.“ Der Elefant lässt es zu, dass Begrenzungen, die andere ihm auferlegt haben, sein Potential einschränken.
Wir haben Stangen in unserem Leben. Viele unserer Begrenzungen sind uns von anderen Menschen auferlegt worden. Menschen verändern sich, wenn ...
... sie genug verletzt wurden, dass sie es müssen.
... sie genug gelernt haben, so dass sie es wollen.
... sie genug empfangen haben, um dazu fähig zu sein.
Ich hoffe, dass sie über die nächsten Wochen genügend verletzt waren, genügend gelernt und genügend empfangen haben, damit die Begrenzungen aus Ihrem Leben herausgehen werden und Sie sagen können: „Ich kann vorwärts gehen.“
Übersetzung: Vera Flohr, Bonn, E-mail Adresse: Vera.G.Flohr(at)gmx.de Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen,
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ist ehemaliger Banker, Trainer und Geschäftsmann, der den Stress und Druck am Arbeitsplatz kennt. Er wohnt in Lexington, Kentucky, USA mit seiner Frau Sandra, seinem Sohn und seiner Tochter im Teenage-Alter.