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Diese Woche für Sie von der IVCG ausgewählt:

ESELSGESCHÄFTE – Zweiter Teil (3. KW)

 

„Die bedeutendsten Dinge sollten niemals denen ausgeliefert sein, die am wenigsten wichtig sind.“ Diese Worte des deutschen Dichters Goethe (das Zitat ist leider nicht Original-Goethe, Anm. d. Übersetzerin) umreissen ein Dilemma, dem wir alle ausgesetzt sind. Diesen Konflikt beschreibt Charles Hummel in seinem grundlegenden Werk „The Tyranny of the Urgent“ (Die Tyrannei des Dringenden). Er beschreibt, wie die dringenden Tätigkeiten der alltäglichen Arbeit die wirklich wichtigen verdrängen. Letzte Woche sprachen wir über das Freisein – Gott zur Verfügung zu stehen für den Zweck, den Er für uns vorgesehen hat - , wichtig, aber wenn wir mal ganz ehrlich sind, aus unserer Sicht nicht wirklich dringend.

Das Konzept von „Eselsgeschäften“ fängt mit der biblischen Geschichte an, als Jesus nach Jerusalem kommt. Er sagte: „Wenn ihr in das Dorf kommt, werdet ihr dort eine Eselin mit ihrem Fohlen finden. Bindet sie los und bringt sie zu mir. Sollte euch jemand fragen, was ihr vorhabt, dann sagt einfach: ‚Der Herr braucht sie.‘ Man wird euch keine Schwierigkeiten machen.“ (Matthäus 21;2,3). Der Esel ist „angebunden“, an einem Pfahl befestigt, unfähig umher zu gehen, bis er von seinem Besitzer gerufen wird, um seine Aufgabe zu erfüllen. Was „bindet“ uns, dass wir für Gottes Werk nicht zur Verfügung stehen? Hier sind einige Stricke, die uns fesseln:

  • „Lohnsklave“ – unfähig, die Arbeit zu verändern aufgrund finanzieller Bedürfnisse. Planen Sie doch einfach, „schuldenfrei“ zu werden, schrauben Sie Ihren Lebensstil herunter. Denken Sie daran, Gott ist die Quelle aller Bedürfnisse, wenn Sie Sein Reich zuerst suchen (Matthäus 6;33).

  • „Workaholic“ – die Sucht, viele Stunden zu arbeiten in dem Fehldenken, der Job würde dieses verlangen. Nach einem Artikel in der deutschen Zeitschrift „Psychologie Heute“ fühlen sich Workaholics minderwertig und unausgefüllt trotz ihres Fleisses. Sie arbeiten lange, um sich sicher zu fühlen als ein Ersatz für Intimität und aus dem Wunsch nach Anerkennung.

Bedenken Sie, Jesu Liebe und Anerkennung ist unabhängig von unseren Ergebnissen: „Weil du so wert bist, vor meinen Augen geachtet, mußt du auch herrlich sein, und ich habe dich lieb; darum gebe ich dir...“ (Jesaja 43:4, Lutherbibel).

  • „Ermüdung“ – durch die Last vieler Aufgaben, die den Menschen aufgebürdet werden, die nicht „nein“ sagen können. Tun ist kein Ersatz für sein. Die richtige Entscheidung zu treffen ist eine Kunst. Jesus lädt uns ein, Ihm bei Seiner Arbeit zu helfen, wenn wir müde und beladen sind. „Ich quäle euch nicht und sehe auf keinen herab. Stellt euch unter meine Leitung und lernt bei mir; dann findet euer Leben Erfüllung. Was ich anordne, ist gut für euch, und was ich euch zu tragen gebe, ist keine Last.“ (Matthäus 11:29,30)

  • „Sorgen“ – ob das Geschäft ohne Sie auskommt? Die meisten Geschäftsleute haben ein übertriebenes Gefühl ihrer Unabkömmlichkeit im Geschäft. Sie können sich frei nehmen – aber es muss geplant sein. „Komm herauf! Ich will dir zeigen, was in Zukunft geschehen wird!“ (Offenbarung 4:1).

Können Sie sich befreien, um für Gottes Werk zur Verfügung zu stehen? Bedenken Sie, was der verstorbene Ted DeMoss immer sagte: „Das Wichtigste ist, das Wichtigste am Wichtigsten zu halten.“ Lassen Sie sich nicht anbinden!


Übersetzung: Vera Flohr, Bonn, E-mail Adresse: Vera.G.Flohr(at)gmx.de Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen,
wenn nicht anders angegeben.

CBMC INTERNATIONAL: Bob Milligan, President.
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Der Autor

Peter J. Briscoe

NL-Leiden

 

Regionaldirektor in Europa für CBMC International und Europartners

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