Das Leben wird oft mit einem Wettrennen verglichen. Aber es ist nicht wie ein 100 Meter Sprint oder 3000 Meter Lauf. Das Leben ist ein Marathon. Wenn Sie jemals bei einem Marathon zugeschaut haben, dann wissen Sie, dass eine Menge Läufer starten. Aber im Laufe des Rennens wird die Menge kleiner.
Weniger beenden den Lauf als gestartet haben. Leute, viele Menschen fangen gut an, aber das Beenden zählt. „Ihr solltet diesmal die Sache auch tatsächlich zu Ende führen, damit es nicht bei guten Vorsätzen bleibt. Gebt so viel, wie ihr geben könnt!“ (2. Korinther 8; 11).
Nehemia wurde beauftragt, eine Mauer um Jerusalem zu bauen. Nehemia und seine Leute waren entmutigt, als sie das Projekt erst halb beendet hatten, sie wollten aufhören (Nehemia 4; 6-11).
Haben Sie schon jemals ein Zimmer gestrichen, und als Sie halb fertig waren sich gefragt: „Warum habe ich damit angefangen?“ Ich habe mich schon häufiger wie Nehemia gefühlt.
GRÜNDE, DINGE NICHT ZU BEENDEN:
- Müdigkeit (Nehemia 4; 10). Es wurde einmal gesagt: „Müdigkeit macht uns alle zu Feiglingen.“
- Frust (Nehemia (4; 10). In dieser Geschichte mussten Geröll und Müll vom Bau entfernt werden. Das passiert auch im Leben; Geröll und Müll häufen sich an und frustrieren uns. Akten und Papiere stapeln sich in meinem Büro und zu Hause. Es ist eine Riesenunordnung. Ich habe schon tausend Mal probiert, Ordnung zu machen.
- Versagen (Nehemia 4; 11). Sieben oder acht Mal aus zehn schlagen Baseball Spieler daneben. Der Wetterbericht ist auch oft daneben. Die eigentliche Frage ist: Wie gehen Sie mit Ihrem Versagen um? Selbstmitleid? Beschweren? Entschuldigungen? Aufgeben? Sie sind nie ein Versager, solange Sie nicht aufgeben.
- Angst (Nehemia 4; 11-13). Viele Arten der Angst können zum Aufgeben verleiten: Angst vor dem Erfolg, vor dem Misserfolg und viele andere.
WIE SIE BEENDEN KÖNNEN, WAS SIE BEGONNEN HABEN:
- Hören Sie auf, nach Entschuldigungen zu suchen. „Der Faulpelz findet immer eine Ausrede“ (Sprüche 22;13). Ben Franklin hat mal gesagt: „Wer gut darin ist, Entschuldigungen zu erfinden, taugt selten für andere Dinge.“ Es gibt so viele Entschuldigungen. Ein Buch heisst sogar „Entschuldigungen“. Beenden Sie, was Sie angefangen haben.
- Fangen Sie sofort an. „Wer ängstlich auf den Wind achtet, wird nie säen; und wer auf die Wolken schaut, wird nie ernten“ (Prediger 11; 4). Hören Sie auf mit: „Eines Tages ...“ oder „Irgendwann werde ich ...“ Tun Sie es jetzt, oder wie bei Nike gesagt wird „Tun Sie es einfach“. Zwei Fallen werden Sie davon abhalten:
- Perfektionismus und
- Aufschieben.
Das Leben muss unter unperfekten Bedingungen gelebt werden, also Tun Sie Es Jetzt. Je länger Sie etwas hinausschieben, desto schlimmer wird es.
- Denken Sie an den Gewinn, nicht an die Mühe. „Laßt also nicht nach in eurem Bemühen, Gutes zu tun. Es kommt eine Zeit, in der ihr eine reiche Ernte einbringen werdet. Gebt nur nicht vorher auf!“ (Galater 6;9). Wir verausgaben uns mit kurzfristigem Denken: Hier und Jetzt. Wir müssen verzögerte Belohnung üben. Eine Ursache für geistliche Behinderung ist der Wunsch, Schmerzen zu vermeiden und sich nicht durch sie hindurch arbeiten. Denken Sie langfristig: Konzentrieren Sie sich auf den Gewinn nicht auf den Schmerz.
- Verlassen Sie sich auf Gottes Hilfe. „... dann arbeite er in der Kraft, die Gott ihm gibt. So preisen wir Gott“ (1. Petrus 4;11). Gott ist fähig. Es ist unmöglich, alles aus eigener Kraft und Weisheit zu schaffen. Gott gibt uns die Kraft und die Weisheit. Fragen Sie Ihn:
- Was brauche ich, um zu Ende zu bringen?
- Welcher ist mein nächster Schritt?
LASST UNS FERTIG WERDEN!
Übersetzung: Vera Flohr, Bonn, E-mail Adresse: Vera.G.Flohr(at)gmx.de Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen,
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