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Diese Woche für Sie von der IVCG ausgewählt:

DER SIEBTE SCHRITT ZUM GLÜCK: EIN FRIEDENSSTIFTER SEIN (52. KW)

 

Vor einigen Jahren hörte ich mal, wie meine Kinder sich gegenseitig anschrien. Sie waren in einen richtig heftigen Nahkampf verwickelt, in dem sie sich gegenseitig verletzen wollten. Ich schritt ein und bestrafte sie. Ich war wirklich enttäuscht, dass sie sich nicht verstanden, denn ich liebe meine Kinder und ich möchte, dass sie harmonisch miteinander leben. Es gibt wenig Dinge, die einen Vater mehr schmerzen als der Streit zwischen seinen Kindern.

Wie traurig muss Gottes Herz sein beim Anblick Seiner Kinder, die im Kampf miteinander stehen:

  • Eltern, die ihre Kinder misshandeln

  • Kinder, die ihre Eltern ermorden

  • Geschwister, die nicht mehr miteinander reden

  • Ehemänner und –frauen, die nicht miteinander klarkommen

  • Angestellte, die ihre Betriebe bestreiken

  • Arbeitgeber, die ihre Angestellten missbrauchen

  • Kirchenmitglieder im Streit miteinander


Kein Wunder, dass Jesus gesagt hat: „Glücklich sind, die Frieden stiften ...“ (Matthäus 5, 9). Interessant, dass er nicht gesagt hat: „Glücklich sind, die Frieden lieben.“ Glücklich sind die, die sich aktiv einsetzen, um Konflikte zu schlichten.

Missverständnisse:

  • Frieden stiften heisst nicht, Konflikten aus dem Weg gehen, vor Problemen davon zu laufen.

  • Frieden stiften heisst nicht, nachgeben um des lieben Friedens willen oder auf sich herumtrampeln lassen.
    Warum ein Friedensstifter sein?
    Weil ungelöste Konflikte:

    • meine Beziehung zu Gott stören. Die Bibel sagt, dass man nicht Gott lieben und einen anderen gleichzeitig hassen kann (1. Johannes 4, 20-21 und 1, 3-4).

    • Gebetserhörung verhindern (1. Petrus 3, 7).

    • Glück verhindern (Hiob 18, 4)


WIE MAN FRIEDENSSTIFTER WIRD

  • Planen Sie eine Friedenskonferenz. „ Wenn ... dir plötzlich ein[fällt], daß dein Bruder etwas gegen dich hat, dann ... gehe zu deinem Bruder und versöhne dich mit ihm“ (Matthäus 5, 23 – 24). Sammeln Sie alle Tatsachen.
  • Haben Sie Mitgefühl. „Denkt nicht immer zuerst an euch, sondern kümmert und sorgt euch auch um die anderen“ (Philipper 2, 4). Überlegen Sie, wie sie anderen helfen können. Versetzen Sie sich in ihre Lage.

  • Gehen Sie das Problem an – nicht die Person. Man kann sich nicht gleichzeitig auf die Problemlösung und die Schuldzuweisung konzentrieren. „Eine freundliche Antwort vertreibt den Zorn, aber ein kränkendes Wort läßt ihn aufflammen“ (Sprüche 15, 1). Setzen Sie zuerst Ihr Gehirn und dann Ihren Mund in Gang. Versuchen Sie, nicht zu kritisieren, verdammen oder vergleichen.

  • Kooperieren Sie soweit wie möglich. Sein Sie ein Brückenbauer nicht –brecher. „Soweit es irgend möglich ist und von euch abhängt, lebt mit allen Menschen in Frieden“ (Römer 12, 18).

  • Betonen Sie Versöhnung nicht Streitschlichtung. Das bedeutet nicht, dass Sie jede Meinungsverschiedenheit auflösen. Es bedeutet, dass Sie Beziehungen herstellen. „Alles aber von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat“ (2. Korinther 5, 18 Elberfelder).

  • Versöhnung richtet sich auf die Beziehung. Schlichtung richtet sich auf die Streitsache. Man kann verschiedener Meinung sein ohne unangenehm zu werden.

Frieden mit Gott + Frieden mit den Menschen = Glück.

 

Der fehlende Teil im Leben vieler Menschen? „Und der Friede, den Christus schenkt, soll euer ganzes Leben bestimmen“ (Kolosser 3, 15).


Übersetzung: Vera Flohr, Bonn, E-mail Adresse: Vera.G.Flohr(at)gmx.de Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen,
wenn nicht anders angegeben.

CBMC INTERNATIONAL: Bob Milligan, President.
Tel.: +1 402 431 0002 - Fax: +1 402 431 1749
Address: 1065 N. 115th Street, Suite 210, Omaha, Nebraska 68154, USA.
E-mail: nbrownell(at)cbmcint.org - Internet: www.cbmcint.org

Der Autor

Whit Criswell

USA-Lexington, Kentucky

ist ehemaliger Banker, Trainer und Geschäftsmann, der den Stress und Druck am Arbeitsplatz kennt. Er wohnt in Lexington, Kentucky, USA mit seiner Frau Sandra, seinem Sohn und seiner Tochter im Teenage-Alter.

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