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Die IVCG

 
Spezial II/06 

Israel

 

Vor etwa zwei Wochen ging ein erschütterndes Bild um die Welt. Ein kleines Palästinensermädchen weinte herzzerreißend um seine getöteten Eltern und Geschwister. Nach der Explosion am Strand des Gazastreifens mit sieben Toten wurde Israel beschuldigt durch eine fehlgeleitete Granate dieses Unglück verschuldet zu haben. Nun deutet ein weiteres Indiz auf Israels Unschuld hin.
Laboranalysen ergaben, dass die detonierte Granate nicht aus den Beständen der israelischen Armee stammte. Die Nachrichtenagentur Israelnetz.de informiert:

„Ich kann eindeutig feststellen: das Schrapnell, das dem Kind entnommen wurde, das bei dem Gaza- Strand-Vorfall verletzt wurde, ist keine 155-Millimeter- Granate“, sagte Generalmajor Meir Kalifi vor Journalisten. Er leitet den Untersuchungsausschuss, den die Armee wegen des Vorfalls eingerichtet hat. Der zwölfjährige Adham war nach der Explosion in ein israelisches Krankenhaus eingeliefert worden. Dort nahm die Armee einen Splitter von seinem Körper zur Laboruntersuchung mit.

Die Analyse habe ergeben, dass die Granate nicht zu dem Typ gehörte, den die israelische Armee verwende, so Kalifi laut der Zeitung „Jediot Aharonot“. „Wir können noch nicht sagen, was die Quelle des Schrapnells ist. Wir haben mehrere verschiedene Einschätzungen. Es besteht die Möglichkeit, dass es ein Blindgänger ist, oder ein Sprengsatz, der von Palästinensern gelegt wurde. Alles wird untersucht.“

Kalifi fügte hinzu, dass er sich mit dem amerikanischen Experten Mark Galasco getroffen habe. Dieser hatte die Umstände der Explosion ebenfalls untersucht und war zu dem Schluss gekommen, dass eine israelische Granate dafür verantwortlich sei. Nach dem Gespräch mit ihm wurde klar, „dass er keine authentischen Befunde hat", teilte der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses mit.

Oberstleutnant Eren Toval führte aus: „Wir haben eine Untersuchung des Metalls ausgeführt und den Sprengstoff gefunden, der sich darauf befand. Insgesamt haben wir drei unabhängige Analysen durchgeführt. Das Ergebnis: Der Sprengstoff war handelsüblich, aber nicht typisch für israelische oder amerikanische Sprengstoffe im Dienst der israelischen Verteidigungskräfte. Und es ist keine israelische 155-Millimeter-Granate.“

Eine Presse, die nicht nur an Sensationen interessiert ist und die ein faires Verhältnis auch zum Staat Israel hat, sollte nun auch die neue Sachlage so groß aufmachen, wie die Beschuldigung Israels. Ich bin gespannt!

Gerhard Kern

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Für den Inhalt dieses Beitrags ist der Autor selbst verantwortlich.

Der Autor

Gerhard Kern

Gerhard Kern

D-Hameln

Int. Vizepräsident der IVCG, Unternehmensberater

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